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21. Juni 2024

Immobilienpreise schwanken, Anzahl der Verkäufe gering

Immobilienmarkt / Trends / Politik

Der Immobilienmarkt hat sich seit 2022 stark verändert. Die Immobilienpreise sind gesunken und schwanken derzeit, die Anzahl der Immobilienverkäufe ist deutlich zurückgegangen. Der German Real Estate Index (GREIX) ist ein Forschungsprojekt, das mehr über die Dynamik der Immobilienmärkte erfahren will.

 

Der Immobilienmarkt hat sich seit 2022 stark verändert. Die Immobilienpreise sind gesunken und schwanken derzeit, die Anzahl der Immobilienverkäufe ist deutlich zurückgegangen. Der German Real Estate Index (GREIX) ist ein Forschungsprojekt, das mehr über die Dynamik der Immobilienmärkte erfahren will.

Wie sich der Immobilienmarkt darstellt, darüber berichten in der Regel vor allem die großen Internetportale, auf denen private und gewerbliche Immobilienanbieter ihre Angebote präsentieren. Die Aussagen beziehen sich auf die Angebotspreise, nicht auf die tatsächlich erzielten Preise. Detaillierte Aussagen zum Immobilienmarkt liefern auch die Research-Abteilungen großer Immobilienunternehmen. Eine andere Zielsetzung verfolgt der German Real Estate Index (GREIX). Er wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und seit Juni 2023 in Kooperation mit dem Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) durchgeführt.

Wohnungsmärkte spielen im gesamtwirtschaftlichen Kontext eine zentrale Rolle, sind aber noch lange nicht in all ihren Funktionsweisen erforscht. Um mehr darüber zu erfahren, erheben und erstellen die Wissenschaftler des Projekts sehr detaillierte Datensätze zu den Wohnungsmärkten. Dazu werden die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, die notariell beurkundete Verkaufspreise enthalten, nach aktuellen wissenschaftlichen Standards ausgewertet. Alle Daten für derzeit 19 Städte und ihre Stadtteile sind unter www.greix.de frei verfügbar.

Nach der Auswertung des GREIX zeigen sich die Immobilienpreise im ersten Quartal 2024 volatil. Tendenziell setzt sich die Stabilisierung des Vorquartals fort und der Preisrückgang verlangsamt sich. Allerdings gibt es je nach Region und Wohnsegment große Unterschiede.

„Um eine Bodenbildung auf dem deutschen Immobilienmarkt auszurufen, ist es noch zu früh. Für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser stabilisieren sich die Preise zwar weiter und laufen eher seitwärts. Regional sind die Märkte aber recht volatil, und es gibt Abweichungen nach oben und unten, was auch an der nach wie vor geringen Anzahl an Transkationen liegen dürfte“, sagt Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel).

(Foto: © Absolut Vision, Gino Crescoli, Pixabay)

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