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12. Oktober 2024

Bessere Perspektiven bei der Finanzierung

Finanzieren / Sparen / Vorsorgen

Eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen statt zu mieten, wäre für viele die bevorzugte Wahl. Derzeit erschweren teure Finanzierungen den Wunsch nach Wohneigentum. Doch die Rahmenbedingungen verbessern sich zusehends und die Chancen auf Wohneigentum steigen

Wer die Rechnung aufmacht und die monatliche Miete mit den Kosten für die Finanzierung einer eigenen Immobilie vergleicht, erkennt erste Lichtblicke. Die Standardrate für eine Immobilienfinanzierung, die sich aus den Eckdaten 300.000 Euro Darlehenssumme, zwei Prozent Tilgung, zehn Jahre Zinsbindung und 80 Prozent Beleihungsauslauf ergibt, erreicht im August mit 1.423 Euro einen Tiefstand. Anders sieht es bei der durchschnittlichen Darlehenshöhe aus: Die Summe, die sich Kaufinteressenten für ihre Immobilienfinanzierung bei einer Bank leihen, steigt um fast sieben Prozent auf 308.000 Euro.

 

Wie teuer die Immobilienfinanzierung wird, hängt ganz wesentlich von den Rahmenbedingungen der Finanzwirtschaft ab, und die werden ganz wesentlich von den Entscheidungen der Europäischen Zentralbank, der EZB in Frankfurt, bestimmt. Der EZB-Rat muss dafür sorgen, dass die Inflation mittelfristig wieder auf ihren Zielwert von zwei Prozent zurückkehrt. Im September 2024 senkte die EZB den Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent. Dieser Schritt beeinflusst die Kreditkosten – und indirekt auch die Kaufpreise für Immobilien.

 

Experten begrüßen den Schritt überwiegend. Der Präsident des ifo-Instituts, Clemens Fuest, bezeichnete die Zinssenkung der EZB als „vertretbar“. Angesichts der sinkenden Inflation und der schwachen Konjunkturaussichten sei eine Lockerung der Geldpolitik gerechtfertigt. Auch Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, hält die Senkung für angemessen. Dennoch könnten die europäischen Währungshüter noch nicht in den „Entspannungsmodus“ schalten, so Herkenhoff.

 

Was heißt das für die Immobilienwirtschaft? Der ganz große Engpass bei der Finanzierung von Immobilien löst sich langsam. Dadurch können sich nach und nach wieder mehr Menschen Wohneigentum leisten oder Bau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen durchführen.

 

Foto: © u_mevs2b9d3l, Pixabay

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    vielerorts stabilisiert. Regionale Unterschiede vergrößern sich. Die
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    wirtschaftliche Lage verunsichert und abwartend.

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    Wie wir wohnen, ist eine sehr individuelle Angelegenheit, hängt aber
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    Verfügbarkeiten, Arbeitsplätze, Infrastruktur und nicht zuletzt darum,
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