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29. Oktober 2024

Tipps: Heizenergie sparen mit wenigen Handgriffen

Verwaltung / Miete / Pacht

Mit dem Herbst beginnt die Heizperiode. Mit wenigen Handgriffen kann man Energie sparen und hat es trotzdem mollig warm im Haus, wenn es draußen stürmt und hagelt.

Damit die Heizung effizient arbeitet, sind einige Maßnahmen erforderlich: Eine effiziente Wärmeversorgung beginnt mit dem richtigen Wasserdruck in der Heizungsanlage. Ist der Wasserdruck zu niedrig, sinkt die Heizleistung und die Heizkörper werden nicht richtig warm. Deshalb sollte vor dem Einschalten der Heizung unbedingt der Wasserdruck geprüft werden. Der Heizwasserdruck kann am Manometer der Heizungsanlage abgelesen werden. Liegt der Wasserdruck im grünen Bereich, kann die Heizung starten und das Heizungswasser effizient im Heizkreislauf zirkulieren. Ist der Wasserdruck jedoch zu niedrig, muss Wasser nachgefüllt werden.

 

Es gibt keinen optimalen Wasserdruck, der für alle Gebäude gilt. Er hängt unter anderem vom Höhenunterschied zwischen der Heizungsanlage und dem obersten Heizkörper, von der Gesamtlänge der Wasserleitungen und von der Anzahl der Heizkörper im Haus ab.

 

Die Entlüftung der Heizkörper ist eine der wichtigsten Vorbereitungen für den Heizbetrieb. Da Luft die Wärme schlechter leitet als Wasser, arbeiten schlecht entlüftete Heizkörper ineffizient und verursachen höhere Energiekosten. Ob eine Entlüftung fällig ist, erkennt man daran, dass die Heizkörper nicht richtig warm werden und gluckern. Vor dem Entlüften sollten Heizung und Umwälzpumpe ausgeschaltet werden. Mit dem Entlüftungsschlüssel wird das Entlüftungsventil an jedem Heizkörper gegen den Uhrzeigersinn geöffnet. Die überschüssige Luft entweicht mit einem leisen Zischen. Sobald ständig Wasser austritt, muss das Ventil schnell wieder geschlossen werden. Zum Schluss unbedingt den Wasserdruck prüfen. Ist er nach dem Entlüften zu niedrig, muss Wasser nachgefüllt werden.

 

Übrigens: Von einer Zahl auf dem Heizkörperthermostat zur nächsten erhöht sich die Raumtemperatur um jeweils vier Grad. Bei „1“ beträgt die Raumtemperatur etwa 12 Grad, bei „5“ etwa 28 Grad. Smarte Thermostate regeln automatisch die richtige Raumtemperatur, zum Beispiel wenn niemand zu Hause ist oder Räume nicht genutzt werden. Dazu müssen sie an die individuellen Bedürfnisse angepasst und richtig programmiert werden.

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    Information darf per Post, per E-Mail oder auch über eine App bereitgestellt
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    zeigt: Erst 58 Prozent der Wohnungseigentümergemeinschaften
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    vorgeschriebene Technik. 43 Prozent der Verwaltungen stellten durch die
    UVI eine erhöhte Transparenz für Eigentümer und Mieter fest, aber nur elf
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    Foto: © Gerd Altmann, Pixabay

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    Auch beim Wohnen gilt manchmal „Weniger ist mehr“. Dieser Leitsatz
    des Minimalismus wurde bekannt durch den Architekten Mies van der
    Rohe in den 1960er Jahren. Der scheinbare Widerspruch dieser Aussage
    ist immer noch sehr aktuell, besonders wenn es um übermäßige
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    In den Metropolen wird der Preisdruck auf Immobilien weiter zunehmen.
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    schwer entscheiden, welcher Heiztechnik sie den Vorrang geben sollen.
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