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20. März 2025

Wie sieht die Stadt von morgen aus?

Architektur / Stadtentwicklung / Wohnen

Die Stadt von morgen spielt eine entscheidende Rolle beim Klimawandel und eröffnet neue Chancen, urbane Räume zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Dafür braucht es innovative Konzepte für Wohnen, Bauen, Mobilität, Energie, Kommunikation, Unterhaltung, Sicherheit und vieles mehr.

 

Die Futuromundo Foresight Konferenz bietet Teilnehmenden die Gelegenheit, ambitionierte Visionen und innovative Geschäftsmodelle für die Stadt von morgen kennenzulernen. Das Forum Future Urban Economies wird vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO organisiert und findet am 3. Juli 2025 in der Stuttgarter Liederhalle statt. International renommierte Expertinnen und Experten geben Einblicke in visionäre Perspektiven und Ansätze, um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft innovativ zu lösen.

 

Vielerorts werden bereits neue Konzepte entwickelt, um das Zusammenleben in den Städten zu verbessern. Die Mobilität der Zukunft spielt dabei eine wichtige Rolle. So wurde gerade die neue Fußverkehrsstrategie der Bundesregierung auf den Weg gebracht. Sie setzt ein klares Zeichen für einen fußgängerfreundlichen Straßenverkehr und betont die Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer.

 

Innovationen für die Stadt von morgen betreffen alle Bewohner. Das Beispiel der 15-Minuten-Stadt Paris zeigt, dass sich die Lebensqualität in einem Wohngebiet deutlich verbessert, wenn wichtige Infrastruktureinrichtungen für viele Menschen zu Fuß erreichbar sind. Der Autoverkehr nimmt ab, die Parkplatzsuche entspannt sich, es gibt mehr Platz auf Wegen und Plätzen, die Aufenthaltsqualität steigt und bietet mehr Kontaktmöglichkeiten in der Nachbarschaft.

 

Ein gut funktionierender öffentlicher Nahverkehr entlastet die Städte zusätzlich. Die Universität Konstanz hat eine interaktive Karte entwickelt, die für jedes Haus in Deutschland zeigt, wie gut es angebunden ist. Sie ermöglicht faktenbasierte Simulationen für politische Fragestellungen – oder hilft einfach bei der Beurteilung der eigenen Wohngegend. Die interaktive Karte ist im Internet unter mobility.dbvis.de frei zugänglich.

Foto: © wal_172619, Pixabay

 

 

 

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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  • Energieeffizienz wird beim Immobilienkauf wichtiger

    Die hohen Energiepreise und die Sorge vor einem möglichen Gasmangel
    beeinflussen zunehmend die Wahl einer Immobilie. Gut gedämmte
    Eigentumswohnungen mit niedrigen Heizkosten werden attraktiver,
    sind aber häufig teurer. Auch die EU-Gebäuderichtlinie und ihre Umsetzung
    in Deutschland erhöhen die Bedeutung der Energieeffizienz.

  • Neue Heizungsregeln: Infoportal bietet Orientierung

    Wer eine neue Heizung einbauen möchte, muss seit Ende Juli 2026 die
    Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) berücksichtigen.
    Welche Heizsysteme künftig zulässig sind und welche Anforderungen
    beim Heizungstausch gelten, zeigt das neue GModG-Infoportal
    des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

  • Baugenehmigungen steigen – aber Wohnraum bleibt knapp

    Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder und rechtfertigt einen
    vorsichtigen Optimismus. Doch von Entspannung auf dem Wohnungsmarkt
    kann keine Rede sein. Deutschlandweit fehlen nach Schätzungen
    jährlich mindestens 320.000 neue Wohnungen, um der Wohnungsknappheit
    wirkungsvoll zu begegnen.

  • Wärmepläne: Wie werden wir zukünftig heizen?

    Pünktlich zur Jahresmitte 2026 liegen kommunale Wärmepläne für die
    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
    haben ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Viele Eigentümer
    können nun besser planen, wie sie ihre Immobilien zukunftsfähig
    sanieren.

  • Klimawandel: Umdenken beim Bauen und Sanieren

    Der Sommer 2026 war teilweise extrem. Der Klimawandel ist nicht
    mehr zu übersehen. Seine Auswirkungen machen ein Umdenken beim
    Bauen und Sanieren notwendig. Gebäude in Deutschland wurden
    jahrzehntelang darauf optimiert, im Winter vor Kälte zu schützen. Seit
    dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker
    mitgedacht werden.

  • Wohnimmobilien: Stabile Preise, niedrige Verkaufszahlen

    Viele Mieter in Deutschland würden viel lieber in einer eigenen Wohnung
    oder einem eigenen Haus leben. Doch die Entwicklung auf dem
    Immobilienmarkt verunsichert manche Interessenten. Dabei sind die
    Chancen für einen Immobilienkauf derzeit besser, als es auf den ersten
    Blick den Anschein hat.

  • Heißer Sommer – Vorbote des Klimawandels

    Die Großbrände im Süden Europas sind auch für den Norden ein
    Warnsignal. Vorbeugende Maßnahmen allein reichen nicht aus. Eigenverantwortung
    und Eigeninitiative werden immer wichtiger. Klimaanlagen
    erhalten nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch
    in wirtschaftlicher, bautechnischer und rechtlicher Hinsicht eine neue
    Bedeutung.

  • Wohneigentum erwünscht, aber schwer zu bekommen

    Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber
    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
    Dennoch ist die Eigentumsquote im europäischen Vergleich weiterhin
    extrem niedrig.

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