Die Stadt von morgen spielt eine entscheidende Rolle beim Klimawandel und eröffnet neue Chancen, urbane Räume zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Dafür braucht es innovative Konzepte für Wohnen, Bauen, Mobilität, Energie, Kommunikation, Unterhaltung, Sicherheit und vieles mehr.
Die Futuromundo Foresight Konferenz bietet Teilnehmenden die Gelegenheit, ambitionierte Visionen und innovative Geschäftsmodelle für die Stadt von morgen kennenzulernen. Das Forum Future Urban Economies wird vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO organisiert und findet am 3. Juli 2025 in der Stuttgarter Liederhalle statt. International renommierte Expertinnen und Experten geben Einblicke in visionäre Perspektiven und Ansätze, um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft innovativ zu lösen.
Vielerorts werden bereits neue Konzepte entwickelt, um das Zusammenleben in den Städten zu verbessern. Die Mobilität der Zukunft spielt dabei eine wichtige Rolle. So wurde gerade die neue Fußverkehrsstrategie der Bundesregierung auf den Weg gebracht. Sie setzt ein klares Zeichen für einen fußgängerfreundlichen Straßenverkehr und betont die Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer.
Innovationen für die Stadt von morgen betreffen alle Bewohner. Das Beispiel der 15-Minuten-Stadt Paris zeigt, dass sich die Lebensqualität in einem Wohngebiet deutlich verbessert, wenn wichtige Infrastruktureinrichtungen für viele Menschen zu Fuß erreichbar sind. Der Autoverkehr nimmt ab, die Parkplatzsuche entspannt sich, es gibt mehr Platz auf Wegen und Plätzen, die Aufenthaltsqualität steigt und bietet mehr Kontaktmöglichkeiten in der Nachbarschaft.
Ein gut funktionierender öffentlicher Nahverkehr entlastet die Städte zusätzlich. Die Universität Konstanz hat eine interaktive Karte entwickelt, die für jedes Haus in Deutschland zeigt, wie gut es angebunden ist. Sie ermöglicht faktenbasierte Simulationen für politische Fragestellungen – oder hilft einfach bei der Beurteilung der eigenen Wohngegend. Die interaktive Karte ist im Internet unter mobility.dbvis.de frei zugänglich.
Ob grüne Fassaden, Vorgärten oder Grundstücksgrenzen – lebendiges Grün in der Stadt tut gut und steigert die Lebensqualität. Wo früher Hecken aus Hainbuche, Liguster oder Wildgehölzen Struktur und Schutz boten, prägen heute in vielen Neubaugebieten starre Grenzlinien aus Stein und Beton das Bild.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat klargestellt, dass Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) nicht grundsätzlich verpflichtet sind, vor der Vergabe von Aufträgen mehrere Vergleichsangebote einzuholen. Entscheidend ist vielmehr, ob die konkrete Maßnahme ordnungsgemäßer Verwaltung entspricht.
Der Erwerb von Wohneigentum sichert den Vermögensaufbau, ist eine gute Altersvorsorge und mindert die Wohnkostenbelastung. Doch mancherorts müssen Erwerber:innen 28 Jahre sparen, um sich Immobilieneigentum leisten zu können. Warum dauert das so lange?
Die Wohnkostenbelastung von für Mieter:innen und Eigentümer:innen unterscheiden sich über den gesamten Lebensverlauf. Einige soziale Gruppen sind besonders belastet: Dazu gehören alleinlebende Mieter:innen, Menschen mit Migrationshintergrund und Mieter:innen mit niedrigen Einkommen. Auch wo man lebt, spielt eine Rolle.
Die Entwicklung der Immobilienpreise in deutschen Großstädten verläuft derzeit insgesamt mit wenig Dynamik. Das Preisniveau hat sich vielerorts stabilisiert. Regionale Unterschiede vergrößern sich. Die Kauflaune zeigt sich gedämpft. Kaufinteressierte zeigen sich durch die wirtschaftliche Lage verunsichert und abwartend.
Der Blick auf den Wohnungsbau zeichnet derzeit ein Stimmungsbild der ganzen Immobilienwirtschaft. Es gibt viel zu wenig Wohnungen. Die Suche nach einer geeigneten Bleibe gestaltet sich besonders für Mieter schwer. Forcierter Wohnungsbau könnte den Engpass mildern, doch die allgemeine wirtschaftliche Lage bremst alle Aktivitäten.
Jedes zweite zum Kauf angebotene Haus muss saniert werden. Das schlägt sich im Preis nieder. Dem günstigeren Angebotspreis stehen die Sanierungskosten gegenüber. Doch die Sanierung oder Modernisierung lohnt sich und steigert den Wert einer Immobilie.
Wie wir wohnen, ist eine sehr individuelle Angelegenheit, hängt aber auch von den tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten ab. Es geht um Verfügbarkeiten, Arbeitsplätze, Infrastruktur und nicht zuletzt darum, was bezahlbar ist.
Die monatelange Stabilität der Bauzinsen ist ins Wanken geraten. Die weltpolitischen Verwerfungen durch den Krieg im Iran hinterlassen ihre Spuren. Das merken nicht nur die Autofahrer an der Zapfsäule, sondern auch die Immobilienfinanzierer.