Zum Inhalt springen
12. November 2024

Förderung: So viel geben Eigentümer für Sanierungen aus

Ökologie / Nachhaltigkeit

Jeder vierte Immobilieneigentümer hat in den vergangenen zwölf Monaten energetische Sanierungen vornehmen lassen. Im Durchschnitt wurden dabei 37.000 Euro investiert. Mehr als die Hälfte der Befragten hat staatliche Hilfen in Anspruch genommen. Das zeigt eine aktuelle, für Deutschland repräsentative Umfrage von immowelt.

Am häufigsten wurden Fenster getauscht (47,1 Prozent), gefolgt von der Heizung (43,4 Prozent) und einer neuen Dämmung (42,3 Prozent).

 

Die Bedeutung staatlicher Fördermittel wird daran deutlich, dass diese in mehr als der Hälfte der Fälle (55,1 Prozent) in Anspruch genommen wurden. 31,0 Prozent der Eigentümer erhielten für ihre Sanierungsvorhaben direkte Zuschüsse, 13,9 Prozent konnten ein zinsgünstiges Darlehen in Anspruch nehmen, wie es beispielsweise die KfW-Bank vergibt. Jeder zehnte Eigentümer konnte einen direkten Zuschuss mit einem zinsgünstigen Darlehen kombinieren.

 

Aber nicht immer wurden die Sanierungen staatlich gefördert: In 43,4 Prozent der Fälle haben die Eigentümer die Sanierung komplett aus eigener Tasche bezahlt. Die Gründe hierfür sind vielfältig:

 

• Keine Förderprogramme verfügbar: 30,3 Prozent

• Vorhaben war nicht förderfähig: 27,7 Prozent

• Aufwand war zu hoch: 18,5 Prozent

• Programme nicht bekannt: 11,8 Prozent

• Antragstellung zu aufwändig: 10,9 Prozent

 

Die Investitionsbereitschaft der Immobilienbesitzer in die energetische Modernisierung ist ungebrochen: 21,0 Prozent der befragten Eigentümer wollen in den nächsten zwölf Monaten Maßnahmen durchführen lassen, bei den Vermietern planen sogar 27,1 Prozent energetische Maßnahmen in diesem Zeitraum.

 

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) meldet, dass im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude mehr als zehn Milliarden Euro Fördermittel für energetische Sanierungen ausgezahlt wurden.

 

Foto: © Muntzir Mehdi, Pixabay

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

alle Nachrichten
  • Wohnkostenbelastung von Mietern und Eigentümern

    Die Wohnkostenbelastung von für Mieter:innen und Eigentümer:innen
    unterscheiden sich über den gesamten Lebensverlauf. Einige soziale
    Gruppen sind besonders belastet: Dazu gehören alleinlebende
    Mieter:innen, Menschen mit Migrationshintergrund und Mieter:innen
    mit niedrigen Einkommen. Auch wo man lebt, spielt eine Rolle.

  • Immobilienpreise stabil, Kauflaune gedämpft

    Die Entwicklung der Immobilienpreise in deutschen Großstädten verläuft
    derzeit insgesamt mit wenig Dynamik. Das Preisniveau hat sich
    vielerorts stabilisiert. Regionale Unterschiede vergrößern sich. Die
    Kauflaune zeigt sich gedämpft. Kaufinteressierte zeigen sich durch die
    wirtschaftliche Lage verunsichert und abwartend.

  • Positive Tendenz beim Wohnungsbau

    Der Blick auf den Wohnungsbau zeichnet derzeit ein Stimmungsbild
    der ganzen Immobilienwirtschaft. Es gibt viel zu wenig Wohnungen.
    Die Suche nach einer geeigneten Bleibe gestaltet sich besonders für
    Mieter schwer. Forcierter Wohnungsbau könnte den Engpass mildern,
    doch die allgemeine wirtschaftliche Lage bremst alle Aktivitäten.

  • Warum sich Sanieren und Modernisieren lohnt

    Jedes zweite zum Kauf angebotene Haus muss saniert werden. Das
    schlägt sich im Preis nieder. Dem günstigeren Angebotspreis stehen
    die Sanierungskosten gegenüber. Doch die Sanierung oder Modernisierung
    lohnt sich und steigert den Wert einer Immobilie.

  • Weiter wohnen wie gewohnt?

    Wie wir wohnen, ist eine sehr individuelle Angelegenheit, hängt aber
    auch von den tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten ab. Es geht um
    Verfügbarkeiten, Arbeitsplätze, Infrastruktur und nicht zuletzt darum,
    was bezahlbar ist.

  • Bauen, bauen, bauen – gegen die Wohnungsknappheit

    Der Wohnungsbestand in Deutschland ist auf einen Tiefststand zusammengeschrumpft.
    Wohnungssuchende haben es aktuell schwer. Das
    klassische Angebot geht zurück, die Mieten steigen und die Konditionen
    werden über immer mehr befristete Mietverträge härter. Abhilfe
    kann in den Metropolen nur ein größeres Angebot schaffen.

Cookie Informationen

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Unter Einstellungen können Sie gezielt Optionen ein und ausschalten.

Einstellungen

  • Essenzielle Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die einwandfreie Funktion der Website erforderlich. Die Seite verwendet diese Cookies, um Session-Informationen zu hinterlegen. Alle unsere Bilder und Dateien liegen in unserem Content Management System YNFINITE. Diese werden von dort bereitgestellt. YNFINITE erhält durch die Bereitstellung Ihre IP Adresse, diese wird jedoch nur zum Zwecke der Bereitstellung der Bilder im Rahmen eines HTTP Aufrufes verwendet. Die Daten werden nicht langfristig gespeichert.

  • Setzt Cookies, um Google Bewertungen und Karten zu entsperren.

  • Setzt Cookies, um YouTube Videos zu entsperren.