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19. Oktober 2026

Schnäppchen oder Kostenfalle? Beim Immobilienkauf genau hinsehen

Kaufen | Verkaufen

Ein auffallend niedriger Immobilienpreis kann verlockend sein – doch
nicht immer steckt dahinter ein echtes Schnäppchen. Ein Beispiel sind
Häuser auf Erbpachtgrundstücken. Sie kosten häufig deutlich weniger
als vergleichbare Immobilien auf Eigenland. Dafür fällt zusätzlich zum
Kaufpreis der laufende Erbbauzins an.

Entscheidend beim Kauf einer Immobilie auf einem Erbpachtgrundstück
sind deshalb die Restlaufzeit des Erbbaurechts, die Höhe des Erbbauzinses
und vor allem die Regelungen für mögliche Anpassungen. Wie problematisch
steigende Erbbauzinsen sein können, zeigt ein aktueller Fall aus Frankfurt
am Main. Dort kann sich der jährliche Erbbauzins für manche Selbstnutzer
aufgrund einer Neuregelung drastisch erhöhen. Aus ursprünglich
rund 400 Euro könnten beispielsweise 8.000 Euro jährlich werden. Ein hoher
Erbbauzins belastet nicht nur das Haushaltsbudget, sondern kann auch
den Wert der Immobilie mindern. Kaufinteressenten sollten deshalb nicht
nur den aktuellen Erbbauzins, sondern auch mögliche künftige Belastungen
einkalkulieren.
Auch Zwangsversteigerungen oder freiwillige Versteigerungen können interessante
Kaufmöglichkeiten bieten. Der Zuschlagspreis allein sagt jedoch
wenig über die tatsächlichen Kosten und Risiken aus. Gutachten, Grundbuch,
bestehende Rechte, mögliche Belastungen und der bauliche Zustand
sollten sorgfältig geprüft werden. Eine Besichtigung ist, sofern möglich,
besonders wichtig.
Von Angeboten mit unklarem Zustand, fehlenden Unterlagen, nicht kalkulierbaren
Folgekosten oder ungewöhnlichem Zeitdruck sollten Interessenten
Abstand nehmen. Vorsicht ist auch geboten, wenn ein niedriger Kaufpreis
nur deshalb attraktiv wirkt, weil notwendige Sanierungen oder andere Verpflichtungen
nicht eingerechnet wurden.
Ein günstiges Angebot kann tatsächlich eine gute Gelegenheit sein, wenn
der niedrige Preis einen nachvollziehbaren Grund hat und Kaufpreis, Nebenkosten,
Finanzierung und notwendige Investitionen insgesamt ein tragfähiges
Bild ergeben. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern die langfristige
Gesamtbelastung. Lassen Sie sich unbedingt fachkundig beraten.

Foto: © Piet van de Wiel, Pixabay, 2026 (Symbolbild, Authentic Image)

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    unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Analyse eines der größten
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    zeigt der aktuelle immowelt Mietkompass für das zweite Quartal 2026.
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    Die hohen Energiepreise und die Sorge vor einem möglichen Gasmangel
    beeinflussen zunehmend die Wahl einer Immobilie. Gut gedämmte
    Eigentumswohnungen mit niedrigen Heizkosten werden attraktiver,
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    Wer eine neue Heizung einbauen möchte, muss seit Ende Juli 2026 die
    Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) berücksichtigen.
    Welche Heizsysteme künftig zulässig sind und welche Anforderungen
    beim Heizungstausch gelten, zeigt das neue GModG-Infoportal
    des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

  • Baugenehmigungen steigen – aber Wohnraum bleibt knapp

    Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder und rechtfertigt einen
    vorsichtigen Optimismus. Doch von Entspannung auf dem Wohnungsmarkt
    kann keine Rede sein. Deutschlandweit fehlen nach Schätzungen
    jährlich mindestens 320.000 neue Wohnungen, um der Wohnungsknappheit
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