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4. November 2026

Tipp: Effizient heizen und lüften im Winter

Umwelt | Energie | Technik

Viele Haushalte sorgen sich um die Energiekosten und bezahlbare
Sanierungen. Wer zur Miete wohnt, hat in der Regel wenig Einfluss auf
den energetischen Zustand des Gebäudes und darauf, womit geheizt
wird. Wohneigentümer sind weniger besorgt.

In einer Befragung, die das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
(BBSR) ausgewertet hat, stimmten 63 Prozent der Teilnehmenden
mindestens zwei von drei Aussagen zu: Sie hielten die aktuellen Energiepreise
für unfair, erwarteten deutlich steigende Kosten oder glaubten, sich
eine klimafreundliche Renovierung ihres Zuhauses nicht leisten zu können.
Mieter und Eigentümer antworteten dabei sehr unterschiedlich. Zu dem
möglichen Grund dafür sagt BBSR-Projektleiter Dennis Hof. „Wer zur Miete
wohnt, hat in der Regel wenig Einfluss auf den energetischen Zustand des
Gebäudes und darauf, womit geheizt wird.“
Aus dem neuen „Heizspiegel für Deutschland 2026“ der gemeinnützigen
Beratungsgesellschaft co2online wird deutlich: Das Heizen in Deutschland
hat sich nach einer kurzen Phase der Entspannung wieder spürbar verteuert.
Im Abrechnungsjahr 2025 mussten Verbraucher vor allem bei Gas- und
Holzpelletheizungen deutlich mehr bezahlen. Langfristig droht allen fossilen
Heizsystemen eine deutliche Kostensteigerung. Wärmepumpensysteme
bleiben dagegen dauerhaft am günstigsten. Für das laufende Abrechnungsjahr
2026 wird mit weiteren starken Preissteigerungen gerechnet. Verbraucher
mit einer Ölheizung müssen sich wegen globaler Krisen auf erhebliche
Mehrkosten einstellen. Verbraucher können unter www.co2online.de selbst
prüfen, wie hoch ihre Heizkosten im Vergleich sind.
Das neutrale Informationsprogramm „Zukunft Altbau“ berät Verbraucher,
wie sie durch effizientes Heizen und Lüften mehr als 15 Prozent Energie
einsparen können: In der Heizperiode sollten Temperaturen raum- und zeitabhängig
angepasst werden. Wer im Herbst und Winter die Thermostate zu
hoch einstellt und Fenster längere Zeit gekippt hält, verbraucht unnötig Energie.
Die wichtigsten Maßnahmen: Raumtemperatur moderat, bedarfsgerecht
und zeitabhängig einstellen sowie mehrmals täglich gezielt lüften. Die
Heizkörper sollten entlüftet und nicht durch Möbel zugestellt sein. Programmierbare
und smarte Thermostate regeln die Raumtemperatur automatisch
nach Vorgabe, sodass man die Heizkörper nicht ständig selbst hoch- oder
herunterdrehen muss.

Foto: © Stocksnap, Pixabay, 2026 (Symbolbild, Authentic Image)

Aktuelles

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    Bauen in Zeiten von KI wie im vorigen Jahrhundert? Das mag schön
    anzusehen und für den Denkmalschutz sinnvoll sein. Doch so lässt
    sich die große Lücke bei den fehlenden Wohnungen kaum schließen.
    Gefragt sind neue Methoden und Baustoffe, innovative Verfahren und
    passende gesetzliche Rahmenbedingungen.

  • Hohe Wohnkosten treiben Pendler weiter ins Umland

    Immer mehr Beschäftigte nehmen längere Wege zur Arbeit in Kauf.
    2025 arbeiteten bundesweit rund 20 Millionen sozialversicherungspflichtig
    Beschäftigte nicht an ihrem Wohnort. Das waren rund 50.000
    mehr als im Jahr zuvor. Etwa 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig
    Beschäftigten pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort.

  • Immer teurer: Heizen mit fossilen Brennstoffen

    Weltweite Krisen und geopolitische Konflikte treiben die Energiepreise
    erneut nach oben. Für Immobilieneigentümer stellt sich damit die
    Frage, wie sie auf die Entwicklung reagieren können. Das Institut der
    deutschen Wirtschaft (IW) in Köln warnt vor den langfristigen Kostenrisiken
    neuer Gasheizungen.

  • Schnäppchen oder Kostenfalle? Beim Immobilienkauf genau hinsehen

    Ein auffallend niedriger Immobilienpreis kann verlockend sein – doch
    nicht immer steckt dahinter ein echtes Schnäppchen. Ein Beispiel sind
    Häuser auf Erbpachtgrundstücken. Sie kosten häufig deutlich weniger
    als vergleichbare Immobilien auf Eigenland. Dafür fällt zusätzlich zum
    Kaufpreis der laufende Erbbauzins an.

  • In Deutschland fehlen dringend Wohnungen

    Ganz Europa hat ein Wohnraumproblem. Die EU will einen „Affordable
    Housing Act“ auf den Weg bringen, der jedoch überwiegend Restriktionen
    vorsieht. In Deutschland soll der „Bau-Turbo“ Abhilfe schaffen.
    Kommt die Wohnungsbau-Wende im Jahr 2027? Wie geht es weiter?

  • Immer weniger Menschen leben im Eigenheim

    Immer weniger Menschen in Deutschland leben in den eigenen vier
    Wänden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts ist
    die Wohneigentumsquote auf 43,5 Prozent gesunken – den niedrigsten
    Stand seit 20 Jahren. Deutschland bildet damit im EU-Vergleich das
    Schlusslicht.

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