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12. März 2026

Aufschlussreich: Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen

Immobilienmarkt / Trends / Politik

Die deutsche Immobilienwirtschaft steht vor massiven Herausforderungen.
Das Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen zur Immobilienwirtschaft
2026 zeichnet ein nüchternes Bild: Deutschland steckt in
einer strukturellen Krise. Die Immobilienwirtschaft leidet darunter.

Eine zukunftsfähige Immobilienwirtschaft entsteht durch Ermöglichen. Ein
Gebäudetyp E, niedrigere Erwerbsnebenkosten, einfachere und einheitlichere
Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie verlässliche Regeln
schaffen die Voraussetzungen für bezahlbaren Neubau, Umbau und Umnutzung.
Besonders alarmierend ist die Situation im Wohnungsbau. Für 2026
werden lediglich 215.000 fertiggestellte Wohnungen erwartet – bei einem
jährlichen Bedarf von 257.400 Wohneinheiten bis 2040. „Die Lücke wird
größer statt kleiner“, warnt ZIA-Präsidentin Iris Schöberl.
Das Gutachten bewertet die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung
als unzureichend. Der „Bau-Turbo“ setzt an den richtigen Stellschrauben
an, ist aber nicht die strukturelle Neuerung, der es eigentlich bedarf. Der
„Bau-Turbo“ macht Abweichungen vom Bauplanungsrecht möglich. Das sei
begrüßenswert, betont Prof. Lars P. Feld vom Walter Eucken Institut. Das
Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bringe nur dann echte
Wachstumsimpulse, wenn die Mittel zusätzlich statt ersetzend eingesetzt
werden. „Was wir brauchen, sind keine schrittweisen Anpassungen, sondern
grundlegende Strukturreformen“, betont der Immobilienweise.
Das Frühjahrsgutachten 2026 formuliert konkrete Forderungen: • Vereinfachung
und Harmonisierung von Planungs- und Genehmigungsverfahren
– zentral für schnelles Bauen • Senkung der Erwerbsnebenkosten,
insbesondere der Grunderwerbsteuer • Überprüfung der Mietregulierung
– Kappungsgrenzen und Vergesellschaftungsideen verschärfen langfristig
den Angebotsengpass • Einführung eines rechtssicheren Gebäudetyp E –
kostengünstiges und effizientes Bauen ermöglichen • Steuerliche Anreize
– für Neubau- und Sanierungsinvestitionen • Baugenehmigungsrechtliche
Erleichterungen bei Umnutzungen und Mischnutzungen von Bestandsimmobilien
• Revitalisierung, Nachverdichtung und Umnutzung von Bestandsund
Konversionsflächen.
Das vollständige Frühjahrsgutachten 2026 sowie die Zusammenfassung
finden Sie unter www.fruehjahrsgutachten.de.

Foto: © Albrecht Fietz, Pixabay

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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  • Gebäudesanierung auf vielen Wegen

    Die Wärmewende gelingt nicht auf dem Papier, sondern vor Ort. Wer
    ein altes Haus kauft, kann auf vielen Wegen ans Ziel kommen. Der
    Gebäudebestand bietet ein enormes Potenzial: Durch Umbau, Modernisierung
    und Sanierung lässt sich dringend benötigter Wohnraum in
    einen zeitgemäßen Zustand versetzen.

  • Sommer, Urlaub, Reisezeit: Sicherheit geht vor

    Während sich Reisende im Urlaub entspannen, haben Einbrecher
    Hochkonjunktur. In Deutschland wird statistisch etwa alle sechs Minuten
    irgendwo eingebrochen. In der Ferienzeit steigen die Fallzahlen
    häufig an. Einbrecher wählen meist den einfachen Weg. Ein gut gesichertes
    Haus schreckt sie dagegen ab. Diese Maßnahmen helfen:

  • Klimawende: Gemeinschaftlich heizen oder autark werden?

    Vielen Bundesbürgern fällt die Entscheidung für eine neue Heizung
    noch immer schwer. Wer sich – sofern ein Anschluss möglich ist – für
    Fernwärme entscheidet, setzt auf das Prinzip der Gemeinschaft. Die
    Wahl einer Wärmepumpe hingegen steht für den Wunsch nach größerer
    Unabhängigkeit.

  • Defizit beim Wohnungsbau höher aus angenommen

    Der deutsche Wohnungsneubau verharrt auch im Jahr 2026 auf einem
    historisch niedrigen Niveau. Zwar steigen die Baugenehmigungen, was
    ein positives Signal ist, insgesamt entstehen in Deutschland jedoch
    weiterhin deutlich zu wenig neue Wohnungen.

  • Finanzierung entscheidet über Immobilienkauf

    „Money makes the world go round.“ Dieser Satz aus dem Musical Cabaret
    beschreibt zunehmend die reale Welt – und in Deutschland ganz
    besonders die Finanzierung von Immobilien, die maßgeblich von den
    Finanzmärkten und der Wirtschaftslage abhängt.

  • Sommerhitze in Haus und Garten

    Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst in unseren Häusern
    und Gärten spürbar. Die Zahl der Hitzetage hat in den vergangenen
    Jahren deutlich zugenommen. Immer mehr Städte und Gemeinden entwickeln
    deshalb Hitzeschutzkonzepte. Auch Hauseigentümer sollten
    Maßnahmen ergreifen, um sich vor übermäßiger Wärme zu schützen.

  • Finanzierungsfragen bestimmen den Immobilienmarkt

    Der Immobilienmarkt ist derzeit zwar sehr aktiv, doch die Kauflaune 
    hält sich in Grenzen. Dabei ist der Wunsch nach Immobilieneigentum 
    ungebrochen groß, insbesondere weil Mietwohnungen knapp sind. Fi
    nanzierungsfragen bestimmen derzeit das Marktgeschehen im Immo
    biliensektor.

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