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24. Juli 2026

Gebäudesanierung auf vielen Wegen

Bauen | Umbauen | Sanieren

Die Wärmewende gelingt nicht auf dem Papier, sondern vor Ort. Wer
ein altes Haus kauft, kann auf vielen Wegen ans Ziel kommen. Der
Gebäudebestand bietet ein enormes Potenzial: Durch Umbau, Modernisierung
und Sanierung lässt sich dringend benötigter Wohnraum in
einen zeitgemäßen Zustand versetzen.

„Das Wichtigste zuerst“ lautet die Devise, wenn eine Renovierung nicht
in einem einzigen Schritt erfolgen kann. Wer Dach, Fenster und Heizung
erneuern möchte, muss aus finanziellen und praktischen Gründen häufig
Prioritäten setzen.
Betrachtet man die Energiebilanz und den Wärmeschutz eines Hauses, zählen
alte Fenster oft zu den größten Schwachstellen. Bis zu 20 Prozent der
Raumwärme können hier verloren gehen. Neue Fenster lohnen sich sowohl
für den Geldbeutel als auch für das Klima – und sie können unabhängig
von anderen Maßnahmen eingebaut werden. Viele Hausbesitzerinnen und
Hausbesitzer schieben den Fenstertausch hinaus, weil sie hohe Kosten und
großen Aufwand befürchten. Diese Sorge ist jedoch meist unbegründet.
Denn unabhängig davon, ob es sich um Holz-, Aluminium- oder Kunststofffenster
handelt, stehen für jede Rahmenart moderne Austauschmethoden
zur Verfügung, die ohne aufwendige Abbrucharbeiten, umfangreiche Nacharbeiten
und große Schmutzbelastung auskommen.
Moderne Fenster verbessern nicht nur die Energiebilanz eines Hauses.
Dank effizienter Montagesysteme lassen sie sich heute auch deutlich
schneller und sauberer austauschen als noch vor wenigen Jahren. In vielen
Fällen muss der alte Blendrahmen nicht mehr aus dem Mauerwerk entfernt
werden. Stattdessen wird das neue Fenster direkt im bestehenden Rahmen
verankert. Das vermeidet nicht nur Schmutz und Lärm in der Wohnung,
sondern spart auch Zeit.
Mit der Sanierung bei den Fenstern zu beginnen, ist vor allem dann sinnvoll,
wenn die vorhandenen Fenster bereits stark gealtert oder sogar nur einfach
verglast sind. Die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren dadurch von
Anfang an von niedrigeren Heizkosten und schaffen gleichzeitig die Grundlage
für weitere Sanierungsschritte. Für den Fenstertausch stehen zudem
staatliche Förderprogramme zur Verfügung.

Foto: © Antranias, Pixabay

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

alle Nachrichten
  • Wärmepläne: Wie werden wir zukünftig heizen?

    Pünktlich zur Jahresmitte 2026 liegen kommunale Wärmepläne für die
    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
    haben ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Viele Eigentümer
    können nun besser planen, wie sie ihre Immobilien zukunftsfähig
    sanieren.

  • Klimawandel: Umdenken beim Bauen und Sanieren

    Der Sommer 2026 war teilweise extrem. Der Klimawandel ist nicht
    mehr zu übersehen. Seine Auswirkungen machen ein Umdenken beim
    Bauen und Sanieren notwendig. Gebäude in Deutschland wurden
    jahrzehntelang darauf optimiert, im Winter vor Kälte zu schützen. Seit
    dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker
    mitgedacht werden.

  • Wohnimmobilien: Stabile Preise, niedrige Verkaufszahlen

    Viele Mieter in Deutschland würden viel lieber in einer eigenen Wohnung
    oder einem eigenen Haus leben. Doch die Entwicklung auf dem
    Immobilienmarkt verunsichert manche Interessenten. Dabei sind die
    Chancen für einen Immobilienkauf derzeit besser, als es auf den ersten
    Blick den Anschein hat.

  • Heißer Sommer – Vorbote des Klimawandels

    Die Großbrände im Süden Europas sind auch für den Norden ein
    Warnsignal. Vorbeugende Maßnahmen allein reichen nicht aus. Eigenverantwortung
    und Eigeninitiative werden immer wichtiger. Klimaanlagen
    erhalten nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch
    in wirtschaftlicher, bautechnischer und rechtlicher Hinsicht eine neue
    Bedeutung.

  • Wohneigentum erwünscht, aber schwer zu bekommen

    Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber
    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
    Dennoch ist die Eigentumsquote im europäischen Vergleich weiterhin
    extrem niedrig.

  • Deutschland hat sich „vernormt“

    Normen sollen das Leben eigentlich vereinfachen. Sie regeln viele
    Details, damit sich zum Beispiel beim Bauen am Ende ein passgenaues
    Ganzes ergibt. Zu viele Normen bremsen jedoch wichtige Aktivitäten
    aus und verhindern den dringend benötigten Wohnungsneubau.

  • Mietangebote brechen ein, Mieten steigen weiter

    Der deutsche Wohnungsmarkt bleibt angespannt. Während sich die
    Kaufpreise für Wohnimmobilien inzwischen weitgehend stabilisiert haben,
    steigen die Mieten weiter deutlich an. Gleichzeitig verschärft sich
    die Knappheit bei Mietwohnungen. Das zeigt der aktuelle Wohnindex
    des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

  • Bauhaus – Vorbild für moderne Architektur bis heute

    Das Bauhaus steht als einflussreichste Design- und Architekturschule
    des 20. Jahrhunderts für moderne Architektur. Bis heute zeugen aktuelle
    Veranstaltungen regelmäßig von der Lebendigkeit und der großen
    Bedeutung einer Kultur, die Einfluss auf die gesamte Kunstszene hat.

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