Die Wärmewende gelingt nicht auf dem Papier, sondern vor Ort. Wer ein altes Haus kauft, kann auf vielen Wegen ans Ziel kommen. Der Gebäudebestand bietet ein enormes Potenzial: Durch Umbau, Modernisierung und Sanierung lässt sich dringend benötigter Wohnraum in einen zeitgemäßen Zustand versetzen.
„Das Wichtigste zuerst“ lautet die Devise, wenn eine Renovierung nicht in einem einzigen Schritt erfolgen kann. Wer Dach, Fenster und Heizung erneuern möchte, muss aus finanziellen und praktischen Gründen häufig Prioritäten setzen. Betrachtet man die Energiebilanz und den Wärmeschutz eines Hauses, zählen alte Fenster oft zu den größten Schwachstellen. Bis zu 20 Prozent der Raumwärme können hier verloren gehen. Neue Fenster lohnen sich sowohl für den Geldbeutel als auch für das Klima – und sie können unabhängig von anderen Maßnahmen eingebaut werden. Viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer schieben den Fenstertausch hinaus, weil sie hohe Kosten und großen Aufwand befürchten. Diese Sorge ist jedoch meist unbegründet. Denn unabhängig davon, ob es sich um Holz-, Aluminium- oder Kunststofffenster handelt, stehen für jede Rahmenart moderne Austauschmethoden zur Verfügung, die ohne aufwendige Abbrucharbeiten, umfangreiche Nacharbeiten und große Schmutzbelastung auskommen. Moderne Fenster verbessern nicht nur die Energiebilanz eines Hauses. Dank effizienter Montagesysteme lassen sie sich heute auch deutlich schneller und sauberer austauschen als noch vor wenigen Jahren. In vielen Fällen muss der alte Blendrahmen nicht mehr aus dem Mauerwerk entfernt werden. Stattdessen wird das neue Fenster direkt im bestehenden Rahmen verankert. Das vermeidet nicht nur Schmutz und Lärm in der Wohnung, sondern spart auch Zeit. Mit der Sanierung bei den Fenstern zu beginnen, ist vor allem dann sinnvoll, wenn die vorhandenen Fenster bereits stark gealtert oder sogar nur einfach verglast sind. Die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren dadurch von Anfang an von niedrigeren Heizkosten und schaffen gleichzeitig die Grundlage für weitere Sanierungsschritte. Für den Fenstertausch stehen zudem staatliche Förderprogramme zur Verfügung.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einem aktuellen Urteil Klarheit zur Verteilung von Kosten für Erhaltungsmaßnahmen in Wohnungseigentümergemeinschaften geschaffen und die faire Kostenverteilung in WEG-Gemeinschaften gestärkt.
Während sich Reisende im Urlaub entspannen, haben Einbrecher Hochkonjunktur. In Deutschland wird statistisch etwa alle sechs Minuten irgendwo eingebrochen. In der Ferienzeit steigen die Fallzahlen häufig an. Einbrecher wählen meist den einfachen Weg. Ein gut gesichertes Haus schreckt sie dagegen ab. Diese Maßnahmen helfen:
Vielen Bundesbürgern fällt die Entscheidung für eine neue Heizung noch immer schwer. Wer sich – sofern ein Anschluss möglich ist – für Fernwärme entscheidet, setzt auf das Prinzip der Gemeinschaft. Die Wahl einer Wärmepumpe hingegen steht für den Wunsch nach größerer Unabhängigkeit.
Der deutsche Wohnungsneubau verharrt auch im Jahr 2026 auf einem historisch niedrigen Niveau. Zwar steigen die Baugenehmigungen, was ein positives Signal ist, insgesamt entstehen in Deutschland jedoch weiterhin deutlich zu wenig neue Wohnungen.
„Money makes the world go round.“ Dieser Satz aus dem Musical Cabaret beschreibt zunehmend die reale Welt – und in Deutschland ganz besonders die Finanzierung von Immobilien, die maßgeblich von den Finanzmärkten und der Wirtschaftslage abhängt.
Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst in unseren Häusern und Gärten spürbar. Die Zahl der Hitzetage hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Immer mehr Städte und Gemeinden entwickeln deshalb Hitzeschutzkonzepte. Auch Hauseigentümer sollten Maßnahmen ergreifen, um sich vor übermäßiger Wärme zu schützen.
Der deutsche Immobilienmarkt hat sich 2025 weiter belebt. Sowohl die Zahl der abgeschlossenen Kaufverträge als auch die Preise für Wohnimmobilien legten zu. Gleichzeitig blieben die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Regionen Deutschlands groß.
Der Immobilienmarkt ist derzeit zwar sehr aktiv, doch die Kauflaune hält sich in Grenzen. Dabei ist der Wunsch nach Immobilieneigentum ungebrochen groß, insbesondere weil Mietwohnungen knapp sind. Fi nanzierungsfragen bestimmen derzeit das Marktgeschehen im Immo biliensektor.
An der Wohnungsnot kommt man nicht mehr vorbei. Der Mietmarkt wirkt wie eingefroren, das Angebot stagniert, 11,7 Prozent aller Woh nungen sind bereits überbelegt, und der Wohnungsneubau ist einge brochen. Jetzt kommt es auf gute Ideen und Eigeninitiative an.