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17. Juli 2026

Sommer, Urlaub, Reisezeit: Sicherheit geht vor

Steuern | Versicherung

Während sich Reisende im Urlaub entspannen, haben Einbrecher
Hochkonjunktur. In Deutschland wird statistisch etwa alle sechs Minuten
irgendwo eingebrochen. In der Ferienzeit steigen die Fallzahlen
häufig an. Einbrecher wählen meist den einfachen Weg. Ein gut gesichertes
Haus schreckt sie dagegen ab. Diese Maßnahmen helfen:

Türen und Fenster schließen: Sämtliche Türen und Fenster – vom Keller bis
zum Dachgeschoss – sollten sorgfältig verschlossen sein. Gekippte Fenster
sind eine leichte Einstiegsmöglichkeit und wirken geradezu einladend. Zusätzliche
Riegel, einbruchhemmende Beschläge oder geprüfte Sicherheitsfenster
erschweren den Einstieg – nicht nur während der Urlaubszeit.
Aufstiegshilfen wegräumen: Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel sollten
nicht als Kletterhilfen unter Fenstern oder an Balkonen bereitstehen.
Anwesenheit simulieren: Zeitschaltuhren oder Smart-Home-Systeme können
Lichtquellen zu unterschiedlichen Zeiten steuern und so Anwesenheit
vortäuschen. Noch wirksamer ist die Unterstützung durch Nachbarn oder
Freunde, die von außen sichtbar auf dem Grundstück unterwegs sind.
Vorsicht in sozialen Medien: Wer Urlaubsbilder in Echtzeit postet, macht
deutlich, dass das Zuhause gerade leer steht. Sicherer ist es, Fotos erst
nach der Rückkehr zu veröffentlichen.
Welche Versicherung zahlt? Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lässt sich ein
Einbruch nicht vollständig ausschließen. Dann spielt die Hausratversicherung
eine zentrale Rolle. Sie ersetzt gestohlene versicherte Gegenstände in
der Regel zum Neuwert, übernimmt Schäden an Fenstern und Türen, die
durch den Einbruch verursacht wurden, und kann auch Vandalismusschäden
am Hausrat nach einem Einbruch abdecken.
Einwandfrei funktionierende Technik schafft Sicherheit. Der TÜV-Verband
hat kürzlich seinen Baurechtsreport 2026 veröffentlicht. Danach hat sich die
technische Gebäudesicherheit verschlechtert. Besonders hohe Mängelquoten
zeigen sich bei Lüftungsanlagen, Feuerlöschanlagen sowie Sicherheitsstrom-
und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Mehrere zentrale Sicherheitssysteme
erreichen inzwischen Mängelquoten von deutlich über 30 Prozent.

Foto: © TheDigitalWay, Pixabay

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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  • Wohneigentum erwünscht, aber schwer zu bekommen

    Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber
    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
    Dennoch ist die Eigentumsquote im europäischen Vergleich weiterhin
    extrem niedrig.

  • Deutschland hat sich „vernormt“

    Normen sollen das Leben eigentlich vereinfachen. Sie regeln viele
    Details, damit sich zum Beispiel beim Bauen am Ende ein passgenaues
    Ganzes ergibt. Zu viele Normen bremsen jedoch wichtige Aktivitäten
    aus und verhindern den dringend benötigten Wohnungsneubau.

  • Mietangebote brechen ein, Mieten steigen weiter

    Der deutsche Wohnungsmarkt bleibt angespannt. Während sich die
    Kaufpreise für Wohnimmobilien inzwischen weitgehend stabilisiert haben,
    steigen die Mieten weiter deutlich an. Gleichzeitig verschärft sich
    die Knappheit bei Mietwohnungen. Das zeigt der aktuelle Wohnindex
    des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

  • Bauhaus – Vorbild für moderne Architektur bis heute

    Das Bauhaus steht als einflussreichste Design- und Architekturschule
    des 20. Jahrhunderts für moderne Architektur. Bis heute zeugen aktuelle
    Veranstaltungen regelmäßig von der Lebendigkeit und der großen
    Bedeutung einer Kultur, die Einfluss auf die gesamte Kunstszene hat.

  • Kleine Wohnungen: Warum die Nachfrage weiter wächst

    Kleine Wohnungen gehören zu den gefragtesten Segmenten des deutschen
    Wohnungsmarktes. Ob zur Miete, zur Eigennutzung oder als
    Kapitalanlage – die Nachfrage steigt seit Jahren kontinuierlich. Verantwortlich
    dafür sind vor allem der demografische Wandel, veränderte
    Lebensmodelle und die wachsende Zahl kleiner Haushalte.

  • Neue Heizungsförderung: Das ändert sich bei der Sanierung

    Der Bundestag hat das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
    beschlossen. Der Bundesrat stimmte dem Gesetz noch am selben Tag
    zu. Damit setzt die Bundesregierung wesentliche Vorgaben der europäischen
    Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) in deutsches Recht um und
    schafft einen neuen ordnungsrechtlichen Rahmen im Gebäudesektor.

  • Gebäudesanierung auf vielen Wegen

    Die Wärmewende gelingt nicht auf dem Papier, sondern vor Ort. Wer
    ein altes Haus kauft, kann auf vielen Wegen ans Ziel kommen. Der
    Gebäudebestand bietet ein enormes Potenzial: Durch Umbau, Modernisierung
    und Sanierung lässt sich dringend benötigter Wohnraum in
    einen zeitgemäßen Zustand versetzen.

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