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3. Juli 2026

Sommerhitze in Haus und Garten

Umwelt | Energie | Technik

Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst in unseren Häusern
und Gärten spürbar. Die Zahl der Hitzetage hat in den vergangenen
Jahren deutlich zugenommen. Immer mehr Städte und Gemeinden entwickeln
deshalb Hitzeschutzkonzepte. Auch Hauseigentümer sollten
Maßnahmen ergreifen, um sich vor übermäßiger Wärme zu schützen.

Heiße Tage mit Temperaturen von über 30 Grad Celsius treten in Deutschland
immer häufiger auf. Sie belasten die Menschen und können die Gesundheit
gefährden. Die Zahl der Hitzetage als auch die der tropischen
Nächte werden weiter zunehmen werden.
Außenverschattungen wie Jalousien sowie gezieltes Lüften in den kühlen
Morgen- und Abendstunden zählen zu den wirksamsten Maßnahmen, um
die Hitze im Haus zu reduzieren. Darüber hinaus sorgen Wärmepumpen mit
Kühlfunktion, begrünte Dächer und eine gute Gebäudedämmung für ein angenehmeres
Raumklima. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-
Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.
Wie gut Städte auf Hitze, Trockenheit und Starkregen vorbereitet sind, zeigt
das neue Stadtklima-Dashboard des BBSR auf der Website stadtklimadashboard.
de. Das Dashboard wird kontinuierlich weiterentwickelt. Künftig
sollen die wichtigsten Indikatoren regelmäßig für alle deutschen Städte mit
mehr als 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern abrufbar sein.
Ein wichtiger Faktor für die Klimaentwicklung in Städten ist Wasser. Die
Fachveranstaltung „RegenwasserTage 2026“ an der HTWK Leipzig beschäftigte
sich mit den Themen Schwammstadt, Gewässerschutz und Starkregenvorsorge.
Wie können Städte auf Starkregen, Hitze, Trockenperioden
und die Folgen des Klimawandels vorbereitet werden? Im Fokus standen
neue Regelungen zum Gewässerschutz, Konzepte für eine wasserbewusste
Siedlungsentwicklung, der Betrieb zentraler und dezentraler Anlagen sowie
Strategien zur Starkregen- und Überflutungsvorsorge.
Jede Gartenbesitzerin und jeder Gartenbesitzer kann im direkten Umfeld zu
einem gesunden Klima beitragen – etwa durch nachhaltige Lösungen wie
die Nutzung von Regenwasser und die Auswahl trockenheitsverträglicher
Pflanzen. Diese kommen mit wenig Wasser aus und tragen gleichzeitig dazu
bei, auch in längeren Trockenphasen für kühlere Temperaturen zu sorgen.

Foto: © Jacqueline Macou, Pixabay

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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  • Sommer, Urlaub, Reisezeit: Sicherheit geht vor

    Während sich Reisende im Urlaub entspannen, haben Einbrecher
    Hochkonjunktur. In Deutschland wird statistisch etwa alle sechs Minuten
    irgendwo eingebrochen. In der Ferienzeit steigen die Fallzahlen
    häufig an. Einbrecher wählen meist den einfachen Weg. Ein gut gesichertes
    Haus schreckt sie dagegen ab. Diese Maßnahmen helfen:

  • Klimawende: Gemeinschaftlich heizen oder autark werden?

    Vielen Bundesbürgern fällt die Entscheidung für eine neue Heizung
    noch immer schwer. Wer sich – sofern ein Anschluss möglich ist – für
    Fernwärme entscheidet, setzt auf das Prinzip der Gemeinschaft. Die
    Wahl einer Wärmepumpe hingegen steht für den Wunsch nach größerer
    Unabhängigkeit.

  • Defizit beim Wohnungsbau höher aus angenommen

    Der deutsche Wohnungsneubau verharrt auch im Jahr 2026 auf einem
    historisch niedrigen Niveau. Zwar steigen die Baugenehmigungen, was
    ein positives Signal ist, insgesamt entstehen in Deutschland jedoch
    weiterhin deutlich zu wenig neue Wohnungen.

  • Finanzierung entscheidet über Immobilienkauf

    „Money makes the world go round.“ Dieser Satz aus dem Musical Cabaret
    beschreibt zunehmend die reale Welt – und in Deutschland ganz
    besonders die Finanzierung von Immobilien, die maßgeblich von den
    Finanzmärkten und der Wirtschaftslage abhängt.

  • Finanzierungsfragen bestimmen den Immobilienmarkt

    Der Immobilienmarkt ist derzeit zwar sehr aktiv, doch die Kauflaune 
    hält sich in Grenzen. Dabei ist der Wunsch nach Immobilieneigentum 
    ungebrochen groß, insbesondere weil Mietwohnungen knapp sind. Fi
    nanzierungsfragen bestimmen derzeit das Marktgeschehen im Immo
    biliensektor.

  • Auf vielen Wegen zu mehr Wohnungen ...

    An der Wohnungsnot kommt man nicht mehr vorbei. Der Mietmarkt 
    wirkt wie eingefroren, das Angebot stagniert, 11,7 Prozent aller Woh
    nungen sind bereits überbelegt, und der Wohnungsneubau ist einge
    brochen. Jetzt kommt es auf gute Ideen und Eigeninitiative an. 

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