Zum Inhalt springen
22. Mai 2026

Grün in der Stadt erhöht Lebensqualität

Ökologie / Nachhaltigkeit / Mobilität

Ob grüne Fassaden, Vorgärten oder Grundstücksgrenzen – lebendiges
Grün in der Stadt tut gut und steigert die Lebensqualität. Wo früher Hecken
aus Hainbuche, Liguster oder Wildgehölzen Struktur und Schutz
boten, prägen heute in vielen Neubaugebieten starre Grenzlinien aus
Stein und Beton das Bild.

Wer seinen Garten mit einer lebendigen Hecke einfriedet, entscheidet sich
bewusst für Klima- und Artenschutz direkt vor der eigenen Haustür. Hecken
kühlen, schützen und beleben: Sie holen ein Stück Natur in den Alltag und
schaffen wertvolle Lebensräume im unmittelbaren Wohnumfeld. Zahlreiche
Vogelarten finden hier Nahrung und Rückzugsorte – zugleich wirken Hecken
wie grüne Korridore für die Tierwelt.
Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL)
ruft Gartenbesitzende, Kommunen und Wohnungsunternehmen dazu auf,
bei Neuplanungen und Umgestaltungen konsequent auf lebendige Hecken
statt auf „tote“ Abgrenzungen zu setzen. Schottergärten vor Häusern
erlebten zwar einige Jahre lang einen Boom, doch zwischen Steinen auf
Kunststofffolie gedeiht kaum eine Pflanze – auch wenn einzelne Ziergräser
dort lebendiges Grün vortäuschen. Besonders an heißen Sommertagen
zeigt sich das Problem deutlich: Die Steine heizen sich stark auf und geben
die Wärme vor allem nachts wieder an die Umgebung ab. Zudem eignen
sich Schotterflächen nicht als Versickerungsflächen für Regenwasser, was
bei Starkregen das Risiko von Überschwemmungen erhöht.
Steigende Sommertemperaturen, höhere Anforderungen an Klimaschutz
und Energieeffizienz sowie der Wunsch nach mehr Grün in dicht bebauten
Städten machen auch Fassadenbegrünungen zunehmend attraktiv. Begrünte
Gebäudehüllen können einen wichtigen Beitrag zu einer klimaresilienten
Stadtentwicklung leisten. Voraussetzung ist jedoch eine sorgfältige
Planung: Zusätzliche Belastungen durch Pflanzen, Wasser und Wind
müssen berücksichtigt werden. Ebenso ist darauf zu achten, dass Fenster,
Balkone und Sonnenschutzsysteme funktionsfähig und zugänglich bleiben.
Ein ausreichender Abstand zwischen Pflanzen und Fassade ist entscheidend,
denn direkter Bewuchs kann die Bausubstanz schädigen. Rankhilfen
oder spezielle Begrünungssysteme sorgen dafür, dass die Luft zirkulieren
kann und sich keine Feuchtigkeit an der Wand staut.

Foto: © Grünes Presseportal, 2026

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

alle Nachrichten
  • Autark werden und Strom beziehen, wenn er günstig ist

    Steigende Strompreise belasten viele Haushalte. Für Eigentümer 
    mit Wärmepumpe kann sich jetzt jedoch eine neue Möglichkeit zum 
    Sparen lohnen: Seit Anfang 2025 müssen alle Stromanbieter variable 
    Stromtarife anbieten. Dabei richtet sich der Preis nach den aktuellen 
    Börsenstrompreisen – und die schwanken im Tagesverlauf. 

  • Appell: Das Land braucht dringend Wohnungen

    Wer derzeit eine Wohnung sucht, spürt die Lage unmittelbar: Der 
    Wohnraum in Deutschland reicht längst nicht mehr aus. Die aktuellen 
    Zahlen zu den Baufertigstellungen sind alarmierend, und auch die Ein
    schätzungen von Instituten, Verbänden und Branchenvertretern fallen 
    entsprechend drastisch aus.

  • Suburbia – Der Traum vom Eigenheim

    Reisen Sie in diesem Jahr durch München? Dann versäumen Sie die
    Ausstellung Suburbia nicht. Sie bietet einen Blick auf das Wohnen im
    Einfamilienhaus, das ein Traum von vielen ist, aber auch Kritik auf sich
    zieht. Die Ausstellung dauert noch bis zum 18. Oktober 2026.

  • Balkonsanierung durch Gemeinschaft der Eigentümer

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich mit einer zentralen Frage des
    Wohnungseigentumsrechts befasst: Wer ist für die Durchführung von
    Balkonsanierungen zuständig, wenn die Teilungserklärung die Instandhaltungspflicht
    den einzelnen Wohnungseigentümern zuweist?

  • Wohnkostenbelastung von Mietern und Eigentümern

    Die Wohnkostenbelastung von für Mieter:innen und Eigentümer:innen
    unterscheiden sich über den gesamten Lebensverlauf. Einige soziale
    Gruppen sind besonders belastet: Dazu gehören alleinlebende
    Mieter:innen, Menschen mit Migrationshintergrund und Mieter:innen
    mit niedrigen Einkommen. Auch wo man lebt, spielt eine Rolle.

  • Immobilienpreise stabil, Kauflaune gedämpft

    Die Entwicklung der Immobilienpreise in deutschen Großstädten verläuft
    derzeit insgesamt mit wenig Dynamik. Das Preisniveau hat sich
    vielerorts stabilisiert. Regionale Unterschiede vergrößern sich. Die
    Kauflaune zeigt sich gedämpft. Kaufinteressierte zeigen sich durch die
    wirtschaftliche Lage verunsichert und abwartend.

Cookie Informationen

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Unter Einstellungen können Sie gezielt Optionen ein und ausschalten.

Einstellungen

  • Essenzielle Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die einwandfreie Funktion der Website erforderlich. Die Seite verwendet diese Cookies, um Session-Informationen zu hinterlegen. Alle unsere Bilder und Dateien liegen in unserem Content Management System YNFINITE. Diese werden von dort bereitgestellt. YNFINITE erhält durch die Bereitstellung Ihre IP Adresse, diese wird jedoch nur zum Zwecke der Bereitstellung der Bilder im Rahmen eines HTTP Aufrufes verwendet. Die Daten werden nicht langfristig gespeichert.

  • Setzt Cookies, um Google Bewertungen und Karten zu entsperren.

  • Setzt Cookies, um YouTube Videos zu entsperren.

  • Setzt Cookies, um Vimeo Videos zu entsperren.

  • Beim Laden des Immobilien-Wertfinders werden persönliche Daten an die ZwoVadis GmbH übertragen.

  • Wir verwenden Drittanbieter-Tools, die uns helfen, unsere Website effizienter und kundenfreundlicher zu gestalten. Dazu gehören so genannte Marketing-Cookies, die wir in ihrem Browser setzen. Diese senden uns Daten über die Interessen, die Sie uns durch Eingabe von Informationen in diesen Drittanbieter-Tools zukommen lassen. Mit dem Aktivieren der Marketing-Cookies stimmen Sie der Analyse und Verwendung der von Ihnen bereitgestellten Informationen bei uns intern sowie den Drittanbietern zu.