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13. Mai 2026

Wohnkostenbelastung von Mietern und Eigentümern

Zahlen, Preise, Indizes

Die Wohnkostenbelastung von für Mieter:innen und Eigentümer:innen
unterscheiden sich über den gesamten Lebensverlauf. Einige soziale
Gruppen sind besonders belastet: Dazu gehören alleinlebende
Mieter:innen, Menschen mit Migrationshintergrund und Mieter:innen
mit niedrigen Einkommen. Auch wo man lebt, spielt eine Rolle.

Wissenschaftler:innen des Deutschen Zentrums für Altersfragen haben
für den Zeitraum von 1992 bis 2022 die Wohnsituation von Mieter:innen
und Eigentümer:innen im Alter zwischen 20 und 80 Jahren untersucht. Bei
Mieter:innen ist die Wohnkostenbelastung zu Beginn des Erwachsenenalters
relativ hoch, sinkt im weiteren Verlauf des Erwerbslebens jedoch. Nach
dem Renteneintritt steigt sie wieder deutlich an. Besonders betroffen sind
Menschen mit geringem Einkommen, mit Migrationshintergrund sowie Alleinstehende
– bei ihnen liegt die Belastung bei rund 30 Prozent.
Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch mit Blick auf die Region und den
Siedlungstyp: In Ostdeutschland ist die Wohnkostenbelastung geringer als
in Westdeutschland und auf dem Land niedriger als in der Stadt.
Bei Wohneigentümer:innen zeigt sich ein anderes Muster: Wohneigentum
wird meist in jüngeren Jahren erworben, oft bis zum 40. Lebensjahr.
In dieser Lebensphase ist die finanzielle Belastung besonders hoch. Im
gesamten Verlauf zeigen sich zwischen den verschiedenen Gruppen von
Eigentümer:innen geringere Unterschiede in der Wohnkostenbelastung als
bei den Mieter:innen.
Vergleicht man Mieter*innen und Eigentümer*innen im Alter, zeigen sich
unabhängig von Einkommen, Haushaltstyp, Migrationshintergrund, Region
und Siedlungstyp deutliche Unterschiede. Die Ergebnisse legen nahe, dass
Wohneigentum vor einer hohen Wohnkostenbelastung im Alter schützen
kann. Hohe Immobilienpreise und Erwerbsnebenkosten wie die Grunderwerbsteuer
erschweren den Erwerb von Wohneigentum für immer mehr
soziale Gruppen, sodass nicht alle von diesem Vorteil profitieren können.
Die Befunde sind sozial- und wohnungspolitisch hoch relevant, da sie sowohl
besonders belastete Bevölkerungsgruppen als auch belastungsintensive
Lebensphasen identifizieren.

Grafik: © Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin, 2026

 

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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    Die hohen Energiepreise und die Sorge vor einem möglichen Gasmangel
    beeinflussen zunehmend die Wahl einer Immobilie. Gut gedämmte
    Eigentumswohnungen mit niedrigen Heizkosten werden attraktiver,
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    Welche Heizsysteme künftig zulässig sind und welche Anforderungen
    beim Heizungstausch gelten, zeigt das neue GModG-Infoportal
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    Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder und rechtfertigt einen
    vorsichtigen Optimismus. Doch von Entspannung auf dem Wohnungsmarkt
    kann keine Rede sein. Deutschlandweit fehlen nach Schätzungen
    jährlich mindestens 320.000 neue Wohnungen, um der Wohnungsknappheit
    wirkungsvoll zu begegnen.

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    Pünktlich zur Jahresmitte 2026 liegen kommunale Wärmepläne für die
    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
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    können nun besser planen, wie sie ihre Immobilien zukunftsfähig
    sanieren.

  • Klimawandel: Umdenken beim Bauen und Sanieren

    Der Sommer 2026 war teilweise extrem. Der Klimawandel ist nicht
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    Bauen und Sanieren notwendig. Gebäude in Deutschland wurden
    jahrzehntelang darauf optimiert, im Winter vor Kälte zu schützen. Seit
    dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker
    mitgedacht werden.

  • Wohnimmobilien: Stabile Preise, niedrige Verkaufszahlen

    Viele Mieter in Deutschland würden viel lieber in einer eigenen Wohnung
    oder einem eigenen Haus leben. Doch die Entwicklung auf dem
    Immobilienmarkt verunsichert manche Interessenten. Dabei sind die
    Chancen für einen Immobilienkauf derzeit besser, als es auf den ersten
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    Warnsignal. Vorbeugende Maßnahmen allein reichen nicht aus. Eigenverantwortung
    und Eigeninitiative werden immer wichtiger. Klimaanlagen
    erhalten nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch
    in wirtschaftlicher, bautechnischer und rechtlicher Hinsicht eine neue
    Bedeutung.

  • Wohneigentum erwünscht, aber schwer zu bekommen

    Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber
    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
    Dennoch ist die Eigentumsquote im europäischen Vergleich weiterhin
    extrem niedrig.

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