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24. April 2026

Warum sich Sanieren und Modernisieren lohnt

Bauen / Umbauen / Sanieren

Jedes zweite zum Kauf angebotene Haus muss saniert werden. Das
schlägt sich im Preis nieder. Dem günstigeren Angebotspreis stehen
die Sanierungskosten gegenüber. Doch die Sanierung oder Modernisierung
lohnt sich und steigert den Wert einer Immobilie.

Ein gutes Drittel der zum Kauf angebotenen Immobilien verfügt über die
Energieeffizienzklassen F bis H. Besonders schlecht ist es um Einfamilienhäuser
bestellt, wo 52 Prozent eine Energiebilanz von F oder schlechter
aufweisen – bei Eigentumswohnungen sind es nur 13 Prozent. Das ist eine
Herausforderung für Kaufinteressenten, die im Rahmen der Gesamtinvestition
zu bedenken ist, aber auch Spielraum für Preisverhandlungen bietet.
Die Energieeffizienz hat sich zu einem Preisfaktor bei Wohnimmobilien
entwickelt. Während eine schlechte Energiebilanz deutliche Preisabschläge
nach sich zieht, erzielen besonders effiziente Gebäude deutlich höhere
Preise. Wohnungen mit der besten Energieeffizienzklasse A+ kosten im
bundesweiten Durchschnitt rund 20 Prozent mehr als vergleichbare Objekte
mit mittlerem Energiestandard der Klasse D. Zu diesem Ergebnis kommt
eine aktuelle Analyse von immowelt.
Untersucht wurde, wie stark sich die durchschnittlichen Angebotspreise der
einzelnen Energieeffizienzklassen vom mittleren Standard der Klasse D unterscheiden.
Dieser ist in Deutschland am weitesten verbreitet. Besonders
deutlich wirkt sich eine schlechte Energieeffizienzklasse auf die Angebotspreise
von Häusern aus. Eigenheime mit der niedrigsten Energieeffizienzklasse
H werden durchschnittlich rund 17 Prozent günstiger angeboten als
vergleichbare Häuser mit dem mittleren Standard der Klasse D. Je weiter ein
Haus energetisch vom mittleren Standard abweicht, desto stärker schlägt
sich dies im Angebotspreis nieder. Am oberen Ende der Skala kommt es zu
deutlichen Aufschlägen von bis zu plus 20 Prozent.
Wer die Modernisierung
seiner Immobilie konsequent durchführt, erhöht
damit sofort den Wert der Immobilie und profitiert zusätzlich von attraktiven
staatlichen Fördermitteln. Dringende Sanierungsmaßnahmen sollten vorrangig
umgesetzt
werden.
Oberste Priorität haben der Wärmeschutz, also die
Dach- und Fassadendämmung und der Einbau neuer
Fenster. Im nächsten
Schritt kann die Modernisierung
der Wasser-, Heiz- und Elektrotechnik
erfolgen.

Foto: © Anaterate / Pixabay

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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  • Hohe Wohnkosten treiben Pendler weiter ins Umland

    Immer mehr Beschäftigte nehmen längere Wege zur Arbeit in Kauf.
    2025 arbeiteten bundesweit rund 20 Millionen sozialversicherungspflichtig
    Beschäftigte nicht an ihrem Wohnort. Das waren rund 50.000
    mehr als im Jahr zuvor. Etwa 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig
    Beschäftigten pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort.

  • Immer teurer: Heizen mit fossilen Brennstoffen

    Weltweite Krisen und geopolitische Konflikte treiben die Energiepreise
    erneut nach oben. Für Immobilieneigentümer stellt sich damit die
    Frage, wie sie auf die Entwicklung reagieren können. Das Institut der
    deutschen Wirtschaft (IW) in Köln warnt vor den langfristigen Kostenrisiken
    neuer Gasheizungen.

  • Schnäppchen oder Kostenfalle? Beim Immobilienkauf genau hinsehen

    Ein auffallend niedriger Immobilienpreis kann verlockend sein – doch
    nicht immer steckt dahinter ein echtes Schnäppchen. Ein Beispiel sind
    Häuser auf Erbpachtgrundstücken. Sie kosten häufig deutlich weniger
    als vergleichbare Immobilien auf Eigenland. Dafür fällt zusätzlich zum
    Kaufpreis der laufende Erbbauzins an.

  • In Deutschland fehlen dringend Wohnungen

    Ganz Europa hat ein Wohnraumproblem. Die EU will einen „Affordable
    Housing Act“ auf den Weg bringen, der jedoch überwiegend Restriktionen
    vorsieht. In Deutschland soll der „Bau-Turbo“ Abhilfe schaffen.
    Kommt die Wohnungsbau-Wende im Jahr 2027? Wie geht es weiter?

  • Immer weniger Menschen leben im Eigenheim

    Immer weniger Menschen in Deutschland leben in den eigenen vier
    Wänden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts ist
    die Wohneigentumsquote auf 43,5 Prozent gesunken – den niedrigsten
    Stand seit 20 Jahren. Deutschland bildet damit im EU-Vergleich das
    Schlusslicht.

  • Wohnen im Einfamilienhaus – Wunsch und Wirklichkeit

    Das Wohnen im Einfamilienhaus ist nach wie vor ein weit verbreiteter
    Traum. Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Das
    gilt auch für Angebot und Nachfrage, die sich regional teilweise deutlich
    unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Analyse eines der größten
    Immobilienportale.

  • Wohnen zur Miete wird immer teurer

    Die Mieten in den größten deutschen Städten sind in den vergangenen
    drei Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Das
    zeigt der aktuelle immowelt Mietkompass für das zweite Quartal 2026.
    Dadurch stellt sich zunehmend die Frage, ob kaufen statt mieten eine
    Option sein könnte.

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