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26. März 2026

Immobilienfinanzierung: Wie entwickeln sich die Zinsen?

Finanzieren / Sparen / Vorsorgen

Wohneigentum ist eine bewährte Form des Vermögensaufbaus und der
Altersvorsorge. Die Rahmenbedingungen für den Immobilienerwerb haben
sich zuletzt deutlich verbessert. Ausschlaggebend dafür ist unter
anderem die Entwicklung der Leitzinssätze.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Leitzinsen im Februar 2026 auf
dem seit Juni 2025 gültigen Niveau belassen und setzt damit bereits zum
vierten Mal ihre Zinspause fort. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass sich
die Inflation auf mittlere Sicht auf ihrem Zielwert von zwei Prozent stabilisieren
wird. Die EZB vollzieht mit jeder Zinsentscheidung einen Abwägungsprozess
zwischen Unterstützung der Wirtschaft und Erhöhung der Inflation.
Derzeit ist der Ausblick nach wie vor von Unsicherheit geprägt, was insbesondere
auf anhaltende globale handelspolitische und geopolitische Spannungen
zurückzuführen ist.
„Die Europäische Zentralbank (EZB) steckt derzeit in einem Dilemma“, sagt
Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
(DIW Berlin): „Die schwache Wirtschaft im Euroraum könnte die
Inflation zu stark drücken, während geopolitische und geoökonomische
Konflikte den gegenteiligen Effekt haben und die Inflation wieder anheizen
könnten. (...) Die EZB muss daher sorgfältig zwischen langfristigen strukturellen
Problemen und kurzfristigen konjunkturellen Schwankungen unterscheiden.“
„Es zeichnet sich ab, dass die strukturellen Schwächen der europäischen
Wirtschaft noch länger bestehen bleiben werden. Daher sollte die EZB klar
kommunizieren, dass sie gewillt und fähig ist, schnell und flexibel zu handeln.
Ich gehe davon aus, dass der nächste Zinsschritt noch in diesem Jahr
eine weitere Senkung des Leitzinses sein wird“, ergänzt der Wirtschaftsexperte.
Fazit: Für Immobilieninteressierte ist das eine gute Information, denn sie
können auch in den kommenden Monaten mit stabilen oder sogar sinkenden
Zinsen bei der Finanzierung rechnen. Der Immobilienmarkt belebt sich
weiter, mehr Objekte kommen auf den Markt und Verkaufende erzielen
wieder bessere Erlöse. Aber: Unter diesen Bedingungen werden auch die
Immobilienpreise mittelfristig wieder anziehen.

Foto: © Alexander Stein / Pixabay.jpg

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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    beim Heizungstausch gelten, zeigt das neue GModG-Infoportal
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    Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder und rechtfertigt einen
    vorsichtigen Optimismus. Doch von Entspannung auf dem Wohnungsmarkt
    kann keine Rede sein. Deutschlandweit fehlen nach Schätzungen
    jährlich mindestens 320.000 neue Wohnungen, um der Wohnungsknappheit
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    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
    haben ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Viele Eigentümer
    können nun besser planen, wie sie ihre Immobilien zukunftsfähig
    sanieren.

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    mehr zu übersehen. Seine Auswirkungen machen ein Umdenken beim
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    dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker
    mitgedacht werden.

  • Wohnimmobilien: Stabile Preise, niedrige Verkaufszahlen

    Viele Mieter in Deutschland würden viel lieber in einer eigenen Wohnung
    oder einem eigenen Haus leben. Doch die Entwicklung auf dem
    Immobilienmarkt verunsichert manche Interessenten. Dabei sind die
    Chancen für einen Immobilienkauf derzeit besser, als es auf den ersten
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  • Heißer Sommer – Vorbote des Klimawandels

    Die Großbrände im Süden Europas sind auch für den Norden ein
    Warnsignal. Vorbeugende Maßnahmen allein reichen nicht aus. Eigenverantwortung
    und Eigeninitiative werden immer wichtiger. Klimaanlagen
    erhalten nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch
    in wirtschaftlicher, bautechnischer und rechtlicher Hinsicht eine neue
    Bedeutung.

  • Wohneigentum erwünscht, aber schwer zu bekommen

    Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber
    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
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    extrem niedrig.

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