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10. Juni 2026

Autark werden und Strom beziehen, wenn er günstig ist

Umwelt / Energie / Technik

Steigende Strompreise belasten viele Haushalte. Für Eigentümer 
mit Wärmepumpe kann sich jetzt jedoch eine neue Möglichkeit zum 
Sparen lohnen: Seit Anfang 2025 müssen alle Stromanbieter variable 
Stromtarife anbieten. Dabei richtet sich der Preis nach den aktuellen 
Börsenstrompreisen – und die schwanken im Tagesverlauf. 

Für Hauseigentümer bietet das Sparpotenzial: Wärmepumpen können 
bevorzugt dann laufen, wenn Strom gerade günstig ist – etwa bei hoher Ein
speisung von Wind- oder Solarstrom. Damit die Wärme trotzdem jederzeit 
verfügbar bleibt, empfiehlt sich ein Pufferspeicher. Er speichert überschüs
sige Wärme und gibt sie später wieder ab, wenn der Strompreis höher liegt.
Voraussetzung für die Nutzung eines variablen Stromtarifs ist allerdings 
ein intelligentes Messsystem, auch Smart Meter genannt. Es übermittelt 
die aktuellen Strompreise und ermöglicht eine automatische Steuerung 
der Wärmepumpe. Neben Wärmepumpen profitieren auch Eigentümer mit 
Photovoltaikanlage, Batteriespeicher oder Elektroauto von flexiblen Strom
preisen. So kann ein Stromspeicher gezielt dann geladen werden, wenn der 
Strom besonders günstig ist.
Der Einbau von Smart Metern soll in den kommenden Jahren deutlich 
beschleunigt werden. Bis 2032 sollen möglichst alle Haushalte mit den 
intelligenten Zählern ausgestattet sein. Die laufenden Kosten sind gesetzlich 
geregelt und liegen für viele Haushalte bei maximal 30 Euro pro Jahr. Für die 
Installation können zusätzlich einmalig bis zu 100 Euro anfallen.
Eigentümer sollten daher prüfen, ob sich ein Wechsel in einen variablen 
Stromtarif für ihre Immobilie lohnt. Hauseigentümerinnen und Hausei
gentümer können sich für ein solches intelligentes Messsystem an einen 
Messstellenbetreiber wenden. Das sind Firmen, die Stromzähler einbau
en, betreiben und warten. Haushalte, deren Jahresverbrauch über 6.000 
Kilowattstunden beträgt, die eine Photovoltaikanlage mit mehr als sieben 
Kilowatt Leistung besitzen oder die steuerbare Verbrauchseinrichtungen 
wie eine Wärmepumpe oder eine Wallbox betreiben, sind laut Gesetz sogar 
dazu verpflichtet, ein intelligentes Messsystem zu nutzen. Aktuelle Infor
mationen gibt es auf www.zukunftaltbau.de unter dem Stichwort „Variable 
Stromtarife“.

Grafik: © KI-generiertes Bild, ChatGPT, Mai 2026

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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    Immer mehr Beschäftigte nehmen längere Wege zur Arbeit in Kauf.
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    Beschäftigte nicht an ihrem Wohnort. Das waren rund 50.000
    mehr als im Jahr zuvor. Etwa 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig
    Beschäftigten pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort.

  • Immer teurer: Heizen mit fossilen Brennstoffen

    Weltweite Krisen und geopolitische Konflikte treiben die Energiepreise
    erneut nach oben. Für Immobilieneigentümer stellt sich damit die
    Frage, wie sie auf die Entwicklung reagieren können. Das Institut der
    deutschen Wirtschaft (IW) in Köln warnt vor den langfristigen Kostenrisiken
    neuer Gasheizungen.

  • Schnäppchen oder Kostenfalle? Beim Immobilienkauf genau hinsehen

    Ein auffallend niedriger Immobilienpreis kann verlockend sein – doch
    nicht immer steckt dahinter ein echtes Schnäppchen. Ein Beispiel sind
    Häuser auf Erbpachtgrundstücken. Sie kosten häufig deutlich weniger
    als vergleichbare Immobilien auf Eigenland. Dafür fällt zusätzlich zum
    Kaufpreis der laufende Erbbauzins an.

  • In Deutschland fehlen dringend Wohnungen

    Ganz Europa hat ein Wohnraumproblem. Die EU will einen „Affordable
    Housing Act“ auf den Weg bringen, der jedoch überwiegend Restriktionen
    vorsieht. In Deutschland soll der „Bau-Turbo“ Abhilfe schaffen.
    Kommt die Wohnungsbau-Wende im Jahr 2027? Wie geht es weiter?

  • Immer weniger Menschen leben im Eigenheim

    Immer weniger Menschen in Deutschland leben in den eigenen vier
    Wänden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts ist
    die Wohneigentumsquote auf 43,5 Prozent gesunken – den niedrigsten
    Stand seit 20 Jahren. Deutschland bildet damit im EU-Vergleich das
    Schlusslicht.

  • Wohnen im Einfamilienhaus – Wunsch und Wirklichkeit

    Das Wohnen im Einfamilienhaus ist nach wie vor ein weit verbreiteter
    Traum. Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Das
    gilt auch für Angebot und Nachfrage, die sich regional teilweise deutlich
    unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Analyse eines der größten
    Immobilienportale.

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