Zum Inhalt springen
21. August 2026

Wohnen und Parken: Mehr Autos und teurere Parkplätze

Ökologie | Nachhaltigkeit | Mobilität

Wohnen und Parken sind eng miteinander verknüpft. Wer in der Stadt
wohnt, kennt die ständige Parkplatzsuche ebenso wie Bewohner des
Umlands, die Besorgungen in der Stadt erledigen müssen. Die Folge:
Parkplätze werden immer teurer.

In Deutschland gibt es immer mehr Autos. Zum Jahresanfang 2026 kamen
auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner durchschnittlich 593 Pkw, teilt
das Statistische Bundesamt mit. Das sind drei Autos mehr je 1.000 Einwohnerinnen
und Einwohner als im Vorjahr und fünf mehr als im Jahr 2024. Seit
2008 ist die Pkw-Dichte kontinuierlich gestiegen.
Zwischen den Bundesländern gibt es große Unterschiede: Während die
Pkw-Dichte in allen Flächenländern im Vergleich zum Vorjahr zugenommen
hat, ging sie in den drei Stadtstaaten zurück. Zudem variiert die Zahl der
Autos pro Kopf deutlich. Die höchste Pkw-Dichte gab es zu Jahresbeginn
2026 im Saarland mit 649 Autos je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner,
gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 644 und Bayern mit 639. Am geringsten
war sie – wie bereits im Vorjahr – in den Stadtstaaten Berlin mit 330 Autos,
Bremen mit 427 und Hamburg mit 432.
Insgesamt lag die Pkw-Dichte in ländlichen Regionen tendenziell auf einem
höheren Niveau als in städtischen Gebieten. Gründe dafür sind die weniger
gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur und längere Pendelwege. „Wo öffentliche
Parkflächen knapper werden, gewinnt ein privater Stellplatz an Wert.
Er ist für viele Wohnungssuchende ein praktisches Ausstattungsmerkmal
und kann die Attraktivität einer Immobilie steigern.
Diese Entwicklung spiegelt sich zunehmend auch in den Stellplatzmieten
wider“, sagt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24. Bundesweit
sind die Angebotspreise für Stellplätze zwischen 2020 und 2025 um
28 Prozent gestiegen. Vielerorts liegen sie bereits bei mehr als 100 Euro im
Monat. Der durchschnittliche Angebotspreis für einen Stellplatz beträgt in
den deutschen Metropolen und kreisfreien Städten 82,53 Euro pro Monat.
Die höchsten Preise werden in Frankfurt am Main (123,90 Euro), Hamburg
(110,50 Euro) und Düsseldorf (105,35 Euro) verlangt. Unter den acht deutschen
Metropolen ist Leipzig mit 73,69 Euro pro Monat der günstigste
Markt.

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

alle Nachrichten
  • Immer weniger Menschen leben im Eigenheim

    Immer weniger Menschen in Deutschland leben in den eigenen vier
    Wänden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts ist
    die Wohneigentumsquote auf 43,5 Prozent gesunken – den niedrigsten
    Stand seit 20 Jahren. Deutschland bildet damit im EU-Vergleich das
    Schlusslicht.

  • Wohnen im Einfamilienhaus – Wunsch und Wirklichkeit

    Das Wohnen im Einfamilienhaus ist nach wie vor ein weit verbreiteter
    Traum. Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Das
    gilt auch für Angebot und Nachfrage, die sich regional teilweise deutlich
    unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Analyse eines der größten
    Immobilienportale.

  • Wohnen zur Miete wird immer teurer

    Die Mieten in den größten deutschen Städten sind in den vergangenen
    drei Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Das
    zeigt der aktuelle immowelt Mietkompass für das zweite Quartal 2026.
    Dadurch stellt sich zunehmend die Frage, ob kaufen statt mieten eine
    Option sein könnte.

  • Energieeffizienz wird beim Immobilienkauf wichtiger

    Die hohen Energiepreise und die Sorge vor einem möglichen Gasmangel
    beeinflussen zunehmend die Wahl einer Immobilie. Gut gedämmte
    Eigentumswohnungen mit niedrigen Heizkosten werden attraktiver,
    sind aber häufig teurer. Auch die EU-Gebäuderichtlinie und ihre Umsetzung
    in Deutschland erhöhen die Bedeutung der Energieeffizienz.

  • Neue Heizungsregeln: Infoportal bietet Orientierung

    Wer eine neue Heizung einbauen möchte, muss seit Ende Juli 2026 die
    Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) berücksichtigen.
    Welche Heizsysteme künftig zulässig sind und welche Anforderungen
    beim Heizungstausch gelten, zeigt das neue GModG-Infoportal
    des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

  • Baugenehmigungen steigen – aber Wohnraum bleibt knapp

    Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder und rechtfertigt einen
    vorsichtigen Optimismus. Doch von Entspannung auf dem Wohnungsmarkt
    kann keine Rede sein. Deutschlandweit fehlen nach Schätzungen
    jährlich mindestens 320.000 neue Wohnungen, um der Wohnungsknappheit
    wirkungsvoll zu begegnen.

  • Wärmepläne: Wie werden wir zukünftig heizen?

    Pünktlich zur Jahresmitte 2026 liegen kommunale Wärmepläne für die
    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
    haben ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Viele Eigentümer
    können nun besser planen, wie sie ihre Immobilien zukunftsfähig
    sanieren.

  • Klimawandel: Umdenken beim Bauen und Sanieren

    Der Sommer 2026 war teilweise extrem. Der Klimawandel ist nicht
    mehr zu übersehen. Seine Auswirkungen machen ein Umdenken beim
    Bauen und Sanieren notwendig. Gebäude in Deutschland wurden
    jahrzehntelang darauf optimiert, im Winter vor Kälte zu schützen. Seit
    dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker
    mitgedacht werden.

Cookie Informationen

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Unter Einstellungen können Sie gezielt Optionen ein und ausschalten.

Einstellungen

  • Essenzielle Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die einwandfreie Funktion der Website erforderlich. Die Seite verwendet diese Cookies, um Session-Informationen zu hinterlegen. Alle unsere Bilder und Dateien liegen in unserem Content Management System YNFINITE. Diese werden von dort bereitgestellt. YNFINITE erhält durch die Bereitstellung Ihre IP Adresse, diese wird jedoch nur zum Zwecke der Bereitstellung der Bilder im Rahmen eines HTTP Aufrufes verwendet. Die Daten werden nicht langfristig gespeichert.

  • Setzt Cookies, um Google Bewertungen und Karten zu entsperren.

  • Setzt Cookies, um YouTube Videos zu entsperren.

  • Setzt Cookies, um Vimeo Videos zu entsperren.

  • Beim Laden des Immobilien-Wertfinders werden persönliche Daten an die ZwoVadis GmbH übertragen.

  • Wir verwenden Drittanbieter-Tools, die uns helfen, unsere Website effizienter und kundenfreundlicher zu gestalten. Dazu gehören so genannte Marketing-Cookies, die wir in ihrem Browser setzen. Diese senden uns Daten über die Interessen, die Sie uns durch Eingabe von Informationen in diesen Drittanbieter-Tools zukommen lassen. Mit dem Aktivieren der Marketing-Cookies stimmen Sie der Analyse und Verwendung der von Ihnen bereitgestellten Informationen bei uns intern sowie den Drittanbietern zu.