Der Sommer 2026 war teilweise extrem. Der Klimawandel ist nicht mehr zu übersehen. Seine Auswirkungen machen ein Umdenken beim Bauen und Sanieren notwendig. Gebäude in Deutschland wurden jahrzehntelang darauf optimiert, im Winter vor Kälte zu schützen. Seit dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker mitgedacht werden.
Hitze ist wie ein Erdbeben – nur dass ihr Zerstörungspotenzial weitgehend unsichtbar bleibt. Sie hinterlässt keine eingestürzten Häuser. Und doch forderte sie nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) im Zeitraum der Kalenderwochen 15 bis 32 im Jahr 2026 14.000 Menschenleben – mehr als in den beiden Sommern 2024 und 2025 zusammen. Hitzesommer sind nur eine Folge des Klimawandels. Hochwasser und Starkregen verursachen immer häufiger Schäden an Gebäuden, Straßen und technischer Infrastruktur. Während der Hochwasserschutz an großen Flüssen kontinuierlich ausgebaut wurde, rücken die Risiken durch Starkregen, kleinere Gewässer und lokale Abflusswege zunehmend in den Fokus. Das zeigt eine neue Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Seit dem Sommer 2026 zeigt das Gegenteil von Hochwasser, nämlich die extrem niedrigen Pegelstände großer Flüsse, dass der Klimawandel Veränderungen mit sich bringt, denen grundsätzlich begegnet werden muss. Forscher der Technischen Universität Berlin machen darauf aufmerksam, dass Wasser in Berlin und Brandenburg zu einer immer drängenderen Zukunftsfrage wird. Wie lassen sich Grundwasserreserven schützen? Welche Strategien können helfen, Nutzungskonflikte, Wasserknappheit oder sogar Rationierungen in Dürreperioden zu vermeiden? Für Immobilieneigentümer, die bauen, umbauen oder sanieren wollen, stellen sich deshalb neue Fragen. Denn der Gebäudesektor in Deutschland ist nach Angaben des Umweltbundesamtes für rund 30 bis 35 Prozent der Treibhausgasemissionen sowie des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Damit gehört er neben dem Verkehr und der Industrie zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen. Bis 2045 soll der gesamte Gebäudebestand in Deutschland vollständig klimaneutral sein. Die Sanierungsrate im Bestand gilt derzeit jedoch als zu niedrig, um diese Ziele zu erreichen.
Viele Mieter in Deutschland würden viel lieber in einer eigenen Wohnung oder einem eigenen Haus leben. Doch die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt verunsichert manche Interessenten. Dabei sind die Chancen für einen Immobilienkauf derzeit besser, als es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Die Großbrände im Süden Europas sind auch für den Norden ein Warnsignal. Vorbeugende Maßnahmen allein reichen nicht aus. Eigenverantwortung und Eigeninitiative werden immer wichtiger. Klimaanlagen erhalten nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch in wirtschaftlicher, bautechnischer und rechtlicher Hinsicht eine neue Bedeutung.
Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen. Dennoch ist die Eigentumsquote im europäischen Vergleich weiterhin extrem niedrig.
Wohnen und Parken sind eng miteinander verknüpft. Wer in der Stadt wohnt, kennt die ständige Parkplatzsuche ebenso wie Bewohner des Umlands, die Besorgungen in der Stadt erledigen müssen. Die Folge: Parkplätze werden immer teurer.
Normen sollen das Leben eigentlich vereinfachen. Sie regeln viele Details, damit sich zum Beispiel beim Bauen am Ende ein passgenaues Ganzes ergibt. Zu viele Normen bremsen jedoch wichtige Aktivitäten aus und verhindern den dringend benötigten Wohnungsneubau.
Der deutsche Wohnungsmarkt bleibt angespannt. Während sich die Kaufpreise für Wohnimmobilien inzwischen weitgehend stabilisiert haben, steigen die Mieten weiter deutlich an. Gleichzeitig verschärft sich die Knappheit bei Mietwohnungen. Das zeigt der aktuelle Wohnindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).
Das Bauhaus steht als einflussreichste Design- und Architekturschule des 20. Jahrhunderts für moderne Architektur. Bis heute zeugen aktuelle Veranstaltungen regelmäßig von der Lebendigkeit und der großen Bedeutung einer Kultur, die Einfluss auf die gesamte Kunstszene hat.
Kleine Wohnungen gehören zu den gefragtesten Segmenten des deutschen Wohnungsmarktes. Ob zur Miete, zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage – die Nachfrage steigt seit Jahren kontinuierlich. Verantwortlich dafür sind vor allem der demografische Wandel, veränderte Lebensmodelle und die wachsende Zahl kleiner Haushalte.
Der Bundestag hat das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) beschlossen. Der Bundesrat stimmte dem Gesetz noch am selben Tag zu. Damit setzt die Bundesregierung wesentliche Vorgaben der europäischen Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) in deutsches Recht um und schafft einen neuen ordnungsrechtlichen Rahmen im Gebäudesektor.