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3. März 2026

Baugenehmigungen steigen – Strohfeuer oder Trend?

Baugenehmigungen steigen – Strohfeuer oder Trend?

Das Statistische Bundesamt meldet 10,8 Prozent mehr Baugenehmigungen
für Wohnungen im Jahr 2025. Ist das schon ein positiver Trend?
Unbestritten ist, dass die Wohnraumlücke wächst und sich immer
deutlicher als Wohnungsnot darstellt.

Im Jahr 2025 wurde in Deutschland der Bau von 238.500 Wohnungen genehmigt,
das waren 10,8 Prozent oder 23.200 Wohnungen mehr als im Jahr
2024. Damit stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im Jahr
2025 erstmals seit 2021 wieder an. Die Zahl der gemeldeten Baugenehmigungen
ist ein wichtiger Frühindikator für die zukünftige Bauaktivität.
Zwischen 2021 und 2025 lag der durchschnittliche Wohnungsbedarf
bei 372.600 Einheiten pro Jahr. Tatsächlich genehmigt wurden 2024
jedoch nur 215.300 Wohnungen – eine Lücke von über 40 Prozent.
Marktbeobachter:innen bleiben gegenüber der schwächelnden Baubranche
skeptisch, sind sich aber einig, dass dringend etwas geschehen muss.
„Die Zahlen sind ermutigend – aber wir dürfen jetzt nicht nachlassen“,
kommentiert die Hauptgeschäftsführerin des ZIA, Zentraler Immobilien
Ausschuss e.V., Aygül Özkan, die neuen Zahlen. Der Wohnungsneubau befindet
sich in der Warteschleife. Die Wohnraumlücke in Deutschland bleibt
dramatisch. Besonders angespannt ist die Lage in den Großstädten: In den
A-Städten wurden lediglich 56 Prozent des benötigten Wohnungsneubaus
realisiert. Der ZIA fordert, konsequent gegenzusteuern.
„Der leicht steigende Trend bei den genehmigten Bauanträgen darf nicht
darüber hinwegtäuschen, dass ein erheblicher Teil der Vorhaben sich
verzögern oder gar nicht realisiert wird. Und in Baugenehmigungen kann
man nicht wohnen“, sagt Dirk Wohltorf, Präsident des Immobilienverband
Deutschland IVD.
„Der Wohnungsbau scheint das Schlimmste hinter sich zu haben und auf
dem Weg der Besserung zu sein. Zumindest geht es nicht weiter abwärts.
(...) Die aktuellen Baugenehmigungszahlen zeigen, dass weiterhin konsequentes
Handeln vonnöten ist, um für ein substanzielles Wachstum zu
sorgen“, betont der Präsident des BFW, Bundesverband Freier Immobilien
und Wohnungsunternehmen e.V., Dirk Salewski in Berlin.“

Grafik: © Statistisches Bundesamt (Destatis), 2026

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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    mehr als im Jahr zuvor. Etwa 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig
    Beschäftigten pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort.

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    Weltweite Krisen und geopolitische Konflikte treiben die Energiepreise
    erneut nach oben. Für Immobilieneigentümer stellt sich damit die
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    neuer Gasheizungen.

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    nicht immer steckt dahinter ein echtes Schnäppchen. Ein Beispiel sind
    Häuser auf Erbpachtgrundstücken. Sie kosten häufig deutlich weniger
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  • In Deutschland fehlen dringend Wohnungen

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    vorsieht. In Deutschland soll der „Bau-Turbo“ Abhilfe schaffen.
    Kommt die Wohnungsbau-Wende im Jahr 2027? Wie geht es weiter?

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    Wänden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts ist
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  • Wohnen im Einfamilienhaus – Wunsch und Wirklichkeit

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    gilt auch für Angebot und Nachfrage, die sich regional teilweise deutlich
    unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Analyse eines der größten
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    drei Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Das
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