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12. August 2026

Bauhaus – Vorbild für moderne Architektur bis heute

Architektur | Stadtentwicklung | Wohnen

Das Bauhaus steht als einflussreichste Design- und Architekturschule
des 20. Jahrhunderts für moderne Architektur. Bis heute zeugen aktuelle
Veranstaltungen regelmäßig von der Lebendigkeit und der großen
Bedeutung einer Kultur, die Einfluss auf die gesamte Kunstszene hat.

Die Stätten des Bauhauses sind eine Reise wert und prägen bis heute die
moderne Klassik, den Funktionalismus und das Design. Die Wiege des
Bauhauses wird ab 1919 in Weimar verortet; in Dessau erlebte das Bauhaus
ab 1925 seine Blütezeit, und in Berlin waren die prägenden Künstler und Architekten
noch bis 1933 aktiv. Dazu gehörten Walter Gropius, Ludwig Mies
van der Rohe, Gunta Stölzl, Lilly Reich und Marcel Breuer.
Das NEW bauhaus Festival hat Anfang September 2026 in Weimar Akteure
aus Bau- und Immobilienwirtschaft, Architektur, Wissenschaft, Handwerk
sowie Kultur und Gesellschaft zusammengebracht und mit seiner starken
Zukunfts- und Lösungsorientierung überzeugt. Mit GOLDBECK, einem
europaweit führenden Bauunternehmen, das rund 500 Projekte jährlich realisiert
und rund 14.000 Menschen beschäftigt, gewinnt das NEW bauhaus
Festival einen starken Partner, der Innovation täglich in der Praxis umsetzt.
Bundesbauministerin Verena Hubertz übernimmt die Schirmherrschaft und
bietet damit prominente Unterstützung direkt aus der Bundes- und Landespolitik.
Im Fokus des Festivals stehen zentrale Zukunftsthemen der Branche
– von Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung über Künstliche Intelligenz bis
hin zu resilienten Infrastrukturen und neuen Baustoffen.
Wie aktuell das Bauhaus bis heute ist, zeigt auch das XV. Internationale
Bauhaus-Kolloquium, das vom 4. bis 7. November 2026 an der Bauhaus-
Universität Weimar stattfindet. Diskutiert werden die politischen Bedingungen
der Wissensproduktion. Die Konferenz bringt rund 130 internationale
Forschende aus Architektur und Stadtplanung, Kunst und Gestaltung
sowie Medien- und Kulturwissenschaften zusammen. Das Kolloquium umfasst
an vier Tagen Vorträge, Diskussionen und Performances. Künstlerische
Arbeiten und Workshopformate präsentieren alternative Erkenntniswege.
Internationale Keynotes von Samia Henni und Matteo Pasquinelli sowie eine
Filmpräsentation mit anschließender Diskussion von Hito Steyerl und Oleksiy
Radynski eröffnen neue Perspektiven auf Architektur, Medien, Technologie
und die politischen Dimensionen der Raum- und Wissensproduktion.

Foto: © Spyrosdrakopoulos, Wikimedia

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

alle Nachrichten
  • Immer weniger Menschen leben im Eigenheim

    Immer weniger Menschen in Deutschland leben in den eigenen vier
    Wänden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts ist
    die Wohneigentumsquote auf 43,5 Prozent gesunken – den niedrigsten
    Stand seit 20 Jahren. Deutschland bildet damit im EU-Vergleich das
    Schlusslicht.

  • Wohnen im Einfamilienhaus – Wunsch und Wirklichkeit

    Das Wohnen im Einfamilienhaus ist nach wie vor ein weit verbreiteter
    Traum. Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Das
    gilt auch für Angebot und Nachfrage, die sich regional teilweise deutlich
    unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Analyse eines der größten
    Immobilienportale.

  • Wohnen zur Miete wird immer teurer

    Die Mieten in den größten deutschen Städten sind in den vergangenen
    drei Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Das
    zeigt der aktuelle immowelt Mietkompass für das zweite Quartal 2026.
    Dadurch stellt sich zunehmend die Frage, ob kaufen statt mieten eine
    Option sein könnte.

  • Energieeffizienz wird beim Immobilienkauf wichtiger

    Die hohen Energiepreise und die Sorge vor einem möglichen Gasmangel
    beeinflussen zunehmend die Wahl einer Immobilie. Gut gedämmte
    Eigentumswohnungen mit niedrigen Heizkosten werden attraktiver,
    sind aber häufig teurer. Auch die EU-Gebäuderichtlinie und ihre Umsetzung
    in Deutschland erhöhen die Bedeutung der Energieeffizienz.

  • Neue Heizungsregeln: Infoportal bietet Orientierung

    Wer eine neue Heizung einbauen möchte, muss seit Ende Juli 2026 die
    Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) berücksichtigen.
    Welche Heizsysteme künftig zulässig sind und welche Anforderungen
    beim Heizungstausch gelten, zeigt das neue GModG-Infoportal
    des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

  • Baugenehmigungen steigen – aber Wohnraum bleibt knapp

    Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder und rechtfertigt einen
    vorsichtigen Optimismus. Doch von Entspannung auf dem Wohnungsmarkt
    kann keine Rede sein. Deutschlandweit fehlen nach Schätzungen
    jährlich mindestens 320.000 neue Wohnungen, um der Wohnungsknappheit
    wirkungsvoll zu begegnen.

  • Wärmepläne: Wie werden wir zukünftig heizen?

    Pünktlich zur Jahresmitte 2026 liegen kommunale Wärmepläne für die
    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
    haben ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Viele Eigentümer
    können nun besser planen, wie sie ihre Immobilien zukunftsfähig
    sanieren.

  • Klimawandel: Umdenken beim Bauen und Sanieren

    Der Sommer 2026 war teilweise extrem. Der Klimawandel ist nicht
    mehr zu übersehen. Seine Auswirkungen machen ein Umdenken beim
    Bauen und Sanieren notwendig. Gebäude in Deutschland wurden
    jahrzehntelang darauf optimiert, im Winter vor Kälte zu schützen. Seit
    dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker
    mitgedacht werden.

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