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19. März 2026

Förderung für neue Fenster, Türen und Fassaden

Bauen / Umbauen / Sanieren

Nach diesem ausgeprägten Winter rückt das Thema Gebäudesanierung
wieder mehr in den Fokus. Für Eigentümer, die in neue Fenster,
Türen oder Fassaden investieren wollen, stehen staatlichen Fördermittel
zur Verfügung.

Auch wenn die Vielzahl der Programme unübersichtlich erscheint, folgt die
Förderung einer klaren Systematik: Für Maßnahmen an der Gebäudehülle
stehen Zuschüsse, zinsgünstige Kredite oder steuerliche Vorteile zur Verfügung.
Neue Fenster und Türen sowie die Dämmung der Außenwände und
Dächer zählen zu den wirksamsten Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs.
Entsprechend gilt bei Sanierungen die fachliche Grundregel, die Gebäudehülle
und die Heiztechnik gut auf einander abgestimmt zu erneuern.
Solange über Fenster, Fassade oder Dach unnötig Wärme verloren geht,
zahlt sich die Investition in eine moderne Heizanlage nicht aus. Neben der
Energieeinsparung verbessert eine gut gedämmte Gebäudehülle zudem den
Wohnkomfort, etwa durch gleichmäßigere Raumtemperaturen und weniger
Zugluft.
Die wichtigsten Bundesförderprogramme sind auch 2026 fortgeführt worden.
Dazu zählen insbesondere die KfW-Programme für den klimafreundlichen
Neubau sowie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für
Sanierungen und Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden. Auch spezielle
Programme wie „Wohneigentum für Familien“ oder „Jung kauft Alt“ bleiben
bestehen. Bei der steuerlichen Förderung nach § 35c EStG für energetische
Maßnahmen gibt es keine Änderungen.
Für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle gewährt der Staat einen direkten
Zuschuss in Höhe von 15 Prozent der Investitionskosten. Zusätzlich
können Eigentümer weitere fünf Prozent Zuschuss erhalten, wenn sie einen
individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) vorlegen, der weitere Maßnahmen
aufzeigt. Der Berater muss in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes
geführt sein. Eigentümer, die für ein Einzelprojekt einen direkten Zuschuss
nach BEG erhalten, können für die restlichen Kosten einen Ergänzungskredit
von bis zu 120.000 Euro beantragen. Beträgt das zu versteuernde Jahreseinkommen
weniger als 90.000 Euro, sind die Zinsen besonders günstig.

Foto: © Lecreusois, Pixabay

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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    des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

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    Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder und rechtfertigt einen
    vorsichtigen Optimismus. Doch von Entspannung auf dem Wohnungsmarkt
    kann keine Rede sein. Deutschlandweit fehlen nach Schätzungen
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    Pünktlich zur Jahresmitte 2026 liegen kommunale Wärmepläne für die
    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
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    Der Sommer 2026 war teilweise extrem. Der Klimawandel ist nicht
    mehr zu übersehen. Seine Auswirkungen machen ein Umdenken beim
    Bauen und Sanieren notwendig. Gebäude in Deutschland wurden
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    mitgedacht werden.

  • Wohnimmobilien: Stabile Preise, niedrige Verkaufszahlen

    Viele Mieter in Deutschland würden viel lieber in einer eigenen Wohnung
    oder einem eigenen Haus leben. Doch die Entwicklung auf dem
    Immobilienmarkt verunsichert manche Interessenten. Dabei sind die
    Chancen für einen Immobilienkauf derzeit besser, als es auf den ersten
    Blick den Anschein hat.

  • Heißer Sommer – Vorbote des Klimawandels

    Die Großbrände im Süden Europas sind auch für den Norden ein
    Warnsignal. Vorbeugende Maßnahmen allein reichen nicht aus. Eigenverantwortung
    und Eigeninitiative werden immer wichtiger. Klimaanlagen
    erhalten nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch
    in wirtschaftlicher, bautechnischer und rechtlicher Hinsicht eine neue
    Bedeutung.

  • Wohneigentum erwünscht, aber schwer zu bekommen

    Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber
    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
    Dennoch ist die Eigentumsquote im europäischen Vergleich weiterhin
    extrem niedrig.

  • Deutschland hat sich „vernormt“

    Normen sollen das Leben eigentlich vereinfachen. Sie regeln viele
    Details, damit sich zum Beispiel beim Bauen am Ende ein passgenaues
    Ganzes ergibt. Zu viele Normen bremsen jedoch wichtige Aktivitäten
    aus und verhindern den dringend benötigten Wohnungsneubau.

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