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20. Januar 2026

Gute Aussichten für Immobiliengeschäfte im neuen Jahr

Kaufen / Verkaufen

Die Kaufpreise für Immobilien steigen langsam wieder – teilweise sogar
stärker als die Mieten. Ist der beste Zeitpunkt für den Immobilienkauf
jetzt schon wieder vorbei? Nein, sagt eine Auswertung von Stiftung
Warentest. Es gibt enorme Unterschiede, aber noch genug Chancen.

Für ihre Analyse der Immobilienpreise und Mieten hat die Stiftung Warentest
Daten des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) für die sieben
größten Städte Deutschlands – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt
am Main, Stuttgart und Düsseldorf – ausgewertet. Im Fokus standen Eigentumswohnungen
und Ein- bis Zweifamilienhäuser, die in den vergangenen
zehn Jahren gebaut oder vollständig saniert wurden.
2023 gaben die Immobilienpreise im Schnitt noch um 6,3 Prozent nach,
inzwischen sieht die Lage anders aus. Deutschlandweit legten die Preise im
dritten Quartal im Jahresvergleich um 3,8 Prozent zu. Die Unterschiede sind
jedoch groß: In Köln verteuerten sich Eigentumswohnungen beispielsweise
um 5,5 Prozent, in Stuttgart hingegen nur um 1,2 Prozent.
„Potenzielle Immobilieninteressenten sollten ihre Kaufentscheidung nicht
allzu sehr auf die lange Bank schieben“, rät Heike Nicodemus, Testleiterin
bei Finanztest. Noch sei das Preisniveau von 2022 bei den Wohnimmobilien
nicht wieder erreicht. „Wer bereit ist, Abstriche bei Lage und Ausstattung zu
machen, kann deutlich sparen“, so Nicodemus. In Frankfurt am Main kostet
eine neuwertige Wohnung in sehr guter Lage und mit sehr guter Ausstattung
beispielsweise durchschnittlich 11.110 Euro pro Quadratmeter, in mittlerer
Lage mit mittlerer Ausstattung hingegen weniger als die Hälfte. Der ausführliche
Vergleich der sieben größten Städte ist unter www.test.de/immobilienpreise
veröffentlicht. Auch die Durchschnittspreise aus dem Jahr 2024 für
alle 400 deutschen Kreise und Städte sind online verfügbar.
Die Immowelt-Analyse der Angebotspreise von Bestandswohnungen in 80
deutschen Großstädten zeigt: In 63 von 80 Großstädten liegen die Kaufpreise
weiterhin unter dem Höchststand vom Sommer 2022: In München
zahlen Käufer für eine 75 Quadratmeter große Wohnung aktuell 83.000 Euro
weniger als am Höhepunkt des Immobilienbooms. Deutliche Preisrückgänge
sind auch in Stuttgart (minus 64.000 Euro), Fürth (minus 47.000 Euro) und
Hamburg (minus 43.000 Euro) zu verzeichnen.

Foto: © Falco, Pixabay

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

alle Nachrichten
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    Pünktlich zur Jahresmitte 2026 liegen kommunale Wärmepläne für die
    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
    haben ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Viele Eigentümer
    können nun besser planen, wie sie ihre Immobilien zukunftsfähig
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  • Klimawandel: Umdenken beim Bauen und Sanieren

    Der Sommer 2026 war teilweise extrem. Der Klimawandel ist nicht
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    Bauen und Sanieren notwendig. Gebäude in Deutschland wurden
    jahrzehntelang darauf optimiert, im Winter vor Kälte zu schützen. Seit
    dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker
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  • Wohnimmobilien: Stabile Preise, niedrige Verkaufszahlen

    Viele Mieter in Deutschland würden viel lieber in einer eigenen Wohnung
    oder einem eigenen Haus leben. Doch die Entwicklung auf dem
    Immobilienmarkt verunsichert manche Interessenten. Dabei sind die
    Chancen für einen Immobilienkauf derzeit besser, als es auf den ersten
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  • Heißer Sommer – Vorbote des Klimawandels

    Die Großbrände im Süden Europas sind auch für den Norden ein
    Warnsignal. Vorbeugende Maßnahmen allein reichen nicht aus. Eigenverantwortung
    und Eigeninitiative werden immer wichtiger. Klimaanlagen
    erhalten nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch
    in wirtschaftlicher, bautechnischer und rechtlicher Hinsicht eine neue
    Bedeutung.

  • Wohneigentum erwünscht, aber schwer zu bekommen

    Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber
    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
    Dennoch ist die Eigentumsquote im europäischen Vergleich weiterhin
    extrem niedrig.

  • Deutschland hat sich „vernormt“

    Normen sollen das Leben eigentlich vereinfachen. Sie regeln viele
    Details, damit sich zum Beispiel beim Bauen am Ende ein passgenaues
    Ganzes ergibt. Zu viele Normen bremsen jedoch wichtige Aktivitäten
    aus und verhindern den dringend benötigten Wohnungsneubau.

  • Mietangebote brechen ein, Mieten steigen weiter

    Der deutsche Wohnungsmarkt bleibt angespannt. Während sich die
    Kaufpreise für Wohnimmobilien inzwischen weitgehend stabilisiert haben,
    steigen die Mieten weiter deutlich an. Gleichzeitig verschärft sich
    die Knappheit bei Mietwohnungen. Das zeigt der aktuelle Wohnindex
    des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

  • Bauhaus – Vorbild für moderne Architektur bis heute

    Das Bauhaus steht als einflussreichste Design- und Architekturschule
    des 20. Jahrhunderts für moderne Architektur. Bis heute zeugen aktuelle
    Veranstaltungen regelmäßig von der Lebendigkeit und der großen
    Bedeutung einer Kultur, die Einfluss auf die gesamte Kunstszene hat.

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