Gute Aussichten für Immobiliengeschäfte im neuen Jahr
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Die Kaufpreise für Immobilien steigen langsam wieder – teilweise sogar stärker als die Mieten. Ist der beste Zeitpunkt für den Immobilienkauf jetzt schon wieder vorbei? Nein, sagt eine Auswertung von Stiftung Warentest. Es gibt enorme Unterschiede, aber noch genug Chancen.
Für ihre Analyse der Immobilienpreise und Mieten hat die Stiftung Warentest Daten des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) für die sieben größten Städte Deutschlands – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf – ausgewertet. Im Fokus standen Eigentumswohnungen und Ein- bis Zweifamilienhäuser, die in den vergangenen zehn Jahren gebaut oder vollständig saniert wurden. 2023 gaben die Immobilienpreise im Schnitt noch um 6,3 Prozent nach, inzwischen sieht die Lage anders aus. Deutschlandweit legten die Preise im dritten Quartal im Jahresvergleich um 3,8 Prozent zu. Die Unterschiede sind jedoch groß: In Köln verteuerten sich Eigentumswohnungen beispielsweise um 5,5 Prozent, in Stuttgart hingegen nur um 1,2 Prozent. „Potenzielle Immobilieninteressenten sollten ihre Kaufentscheidung nicht allzu sehr auf die lange Bank schieben“, rät Heike Nicodemus, Testleiterin bei Finanztest. Noch sei das Preisniveau von 2022 bei den Wohnimmobilien nicht wieder erreicht. „Wer bereit ist, Abstriche bei Lage und Ausstattung zu machen, kann deutlich sparen“, so Nicodemus. In Frankfurt am Main kostet eine neuwertige Wohnung in sehr guter Lage und mit sehr guter Ausstattung beispielsweise durchschnittlich 11.110 Euro pro Quadratmeter, in mittlerer Lage mit mittlerer Ausstattung hingegen weniger als die Hälfte. Der ausführliche Vergleich der sieben größten Städte ist unter www.test.de/immobilienpreise veröffentlicht. Auch die Durchschnittspreise aus dem Jahr 2024 für alle 400 deutschen Kreise und Städte sind online verfügbar. Die Immowelt-Analyse der Angebotspreise von Bestandswohnungen in 80 deutschen Großstädten zeigt: In 63 von 80 Großstädten liegen die Kaufpreise weiterhin unter dem Höchststand vom Sommer 2022: In München zahlen Käufer für eine 75 Quadratmeter große Wohnung aktuell 83.000 Euro weniger als am Höhepunkt des Immobilienbooms. Deutliche Preisrückgänge sind auch in Stuttgart (minus 64.000 Euro), Fürth (minus 47.000 Euro) und Hamburg (minus 43.000 Euro) zu verzeichnen.
Immer mehr Beschäftigte nehmen längere Wege zur Arbeit in Kauf. 2025 arbeiteten bundesweit rund 20 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nicht an ihrem Wohnort. Das waren rund 50.000 mehr als im Jahr zuvor. Etwa 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort.
Weltweite Krisen und geopolitische Konflikte treiben die Energiepreise erneut nach oben. Für Immobilieneigentümer stellt sich damit die Frage, wie sie auf die Entwicklung reagieren können. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln warnt vor den langfristigen Kostenrisiken neuer Gasheizungen.
Ein auffallend niedriger Immobilienpreis kann verlockend sein – doch nicht immer steckt dahinter ein echtes Schnäppchen. Ein Beispiel sind Häuser auf Erbpachtgrundstücken. Sie kosten häufig deutlich weniger als vergleichbare Immobilien auf Eigenland. Dafür fällt zusätzlich zum Kaufpreis der laufende Erbbauzins an.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre drei Leitzinsen um jeweils 0,25 Prozentpunkte angehoben. Für Immobilienkäufer bedeutet diese Entscheidung vor allem eines: Auf deutlich günstigere Finanzierungsbedingungen sollte kurzfristig nicht gesetzt werden.
Ganz Europa hat ein Wohnraumproblem. Die EU will einen „Affordable Housing Act“ auf den Weg bringen, der jedoch überwiegend Restriktionen vorsieht. In Deutschland soll der „Bau-Turbo“ Abhilfe schaffen. Kommt die Wohnungsbau-Wende im Jahr 2027? Wie geht es weiter?
Die Wohnwünsche der Deutschen sind ganz pragmatisch. Es muss kein Schloss sein; Balkon, Garten und bezahlbare Wohnkosten würden den meisten schon reichen. Aber auch bescheidene Wünsche sind derzeit schwer umzusetzen.
Immer weniger Menschen in Deutschland leben in den eigenen vier Wänden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts ist die Wohneigentumsquote auf 43,5 Prozent gesunken – den niedrigsten Stand seit 20 Jahren. Deutschland bildet damit im EU-Vergleich das Schlusslicht.
Das Wohnen im Einfamilienhaus ist nach wie vor ein weit verbreiteter Traum. Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Das gilt auch für Angebot und Nachfrage, die sich regional teilweise deutlich unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Analyse eines der größten Immobilienportale.
Die Mieten in den größten deutschen Städten sind in den vergangenen drei Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Das zeigt der aktuelle immowelt Mietkompass für das zweite Quartal 2026. Dadurch stellt sich zunehmend die Frage, ob kaufen statt mieten eine Option sein könnte.