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5. März 2026

Wohneigentum: Eigenkapital und Erschwinglichkeit

Finanzieren / Sparen / Vorsorgen

Ob Immobilien erschwinglich sind, hängt von den Gegebenheiten des
Immobilienmarktes, des Finanzmarktes und der Höhe des individuellen
Eigenkapitals ab. Derzeit sind die Chancen für Immobilienkäufer besser
als noch vor einigen Monaten.

Wenn die Erschwinglichkeit von Wohneigentum abnimmt, hat das deutliche
Folgen für die Vermögensbildung, die soziale Mobilität und die Generationengerechtigkeit,
berichtet das Kiel Institut für Weltwirtschaft. Die Wissenschaftler
betrachten die Erschwinglichkeit aus zwei Perspektiven. Einerseits
geht es um die Finanzierbarkeit von Zins- und Tilgungskosten und andererseits
um die Aufbringung des nötigen Eigenkapitals für den nicht fremdfinanzierten
Teil des Kaufpreises sowie der Steuern und Nebenkosten. Diese
Daten werden kombiniert mit den Hypothekenkonditionen, Haushaltseinkommen
und Immobilienpreisen. Das Institut hat herausgefunden, dass sich
die Hypothekenzahlungen relativ zum Einkommen im Zeitraum von 1980 bis
2024 nur wenig verändert haben.
Der Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex beantwortet die Frage nach der
Erschwinglichkeit ähnlich – er setzt Kaufpreise, Finanzierungsparameter und
Haushaltsnettoeinkommen in Beziehung. Die daraus abgeleiteten Indikatoren
ermöglichen es, die Erschwinglichkeit zu messen. Nach dieser Berechnung
hat sich die Erschwinglichkeit von selbst genutztem Wohneigentum
im bundesweiten Durchschnitt in den vergangenen zwei Jahren spürbar
verbessert. Es zeigen sich jedoch regionale Unterschiede in der Erschwinglichkeit.
Im Gegensatz zur Lage in den Top-7-Metropolen ist der Kauf in
vielen anderen Großstädten und deren Umland wieder erschwinglich.
Der Immobilienmarkt spiegelt diese Ergebnisse bereits wider: Zum Jahresende
2025 flachte der Preisanstieg auf dem deutschen Immobilienmarkt ab.
Die Preise für Eigentumswohnungen gingen leicht zurück, für Einfamilienhäuser
stiegen sie nur moderat. Gleichzeitig nahm die Zahl der Transaktionen
nach dem starken Einbruch im Jahr 2023 weiter zu. Diese Entwicklung
setzte sich 2025 fort. Beim Kauf von Eigentumswohnungen nähern sich
Angebotspreise und tatsächlich erzielte Transaktionspreise inzwischen
weiter an. Der Verhandlungsspielraum wird geringer – das zeigt eine aktuelle
Auswertung von ImmoScout24 und Sprengnetter.

Foto: © Paulbr75, Pixabay

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
    Dennoch ist die Eigentumsquote im europäischen Vergleich weiterhin
    extrem niedrig.

  • Deutschland hat sich „vernormt“

    Normen sollen das Leben eigentlich vereinfachen. Sie regeln viele
    Details, damit sich zum Beispiel beim Bauen am Ende ein passgenaues
    Ganzes ergibt. Zu viele Normen bremsen jedoch wichtige Aktivitäten
    aus und verhindern den dringend benötigten Wohnungsneubau.

  • Mietangebote brechen ein, Mieten steigen weiter

    Der deutsche Wohnungsmarkt bleibt angespannt. Während sich die
    Kaufpreise für Wohnimmobilien inzwischen weitgehend stabilisiert haben,
    steigen die Mieten weiter deutlich an. Gleichzeitig verschärft sich
    die Knappheit bei Mietwohnungen. Das zeigt der aktuelle Wohnindex
    des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

  • Bauhaus – Vorbild für moderne Architektur bis heute

    Das Bauhaus steht als einflussreichste Design- und Architekturschule
    des 20. Jahrhunderts für moderne Architektur. Bis heute zeugen aktuelle
    Veranstaltungen regelmäßig von der Lebendigkeit und der großen
    Bedeutung einer Kultur, die Einfluss auf die gesamte Kunstszene hat.

  • Kleine Wohnungen: Warum die Nachfrage weiter wächst

    Kleine Wohnungen gehören zu den gefragtesten Segmenten des deutschen
    Wohnungsmarktes. Ob zur Miete, zur Eigennutzung oder als
    Kapitalanlage – die Nachfrage steigt seit Jahren kontinuierlich. Verantwortlich
    dafür sind vor allem der demografische Wandel, veränderte
    Lebensmodelle und die wachsende Zahl kleiner Haushalte.

  • Neue Heizungsförderung: Das ändert sich bei der Sanierung

    Der Bundestag hat das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG)
    beschlossen. Der Bundesrat stimmte dem Gesetz noch am selben Tag
    zu. Damit setzt die Bundesregierung wesentliche Vorgaben der europäischen
    Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) in deutsches Recht um und
    schafft einen neuen ordnungsrechtlichen Rahmen im Gebäudesektor.

  • Gebäudesanierung auf vielen Wegen

    Die Wärmewende gelingt nicht auf dem Papier, sondern vor Ort. Wer
    ein altes Haus kauft, kann auf vielen Wegen ans Ziel kommen. Der
    Gebäudebestand bietet ein enormes Potenzial: Durch Umbau, Modernisierung
    und Sanierung lässt sich dringend benötigter Wohnraum in
    einen zeitgemäßen Zustand versetzen.

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