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16. September 2026

Neue Heizungsregeln: Infoportal bietet Orientierung

Umwelt | Energie | Technik

Wer eine neue Heizung einbauen möchte, muss seit Ende Juli 2026 die
Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) berücksichtigen.
Welche Heizsysteme künftig zulässig sind und welche Anforderungen
beim Heizungstausch gelten, zeigt das neue GModG-Infoportal
des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Unter www.gmodg.bund.de finden Eigentümer, Energieberater, Planer und
Fachleute aus der Baupraxis kompakte Informationen zu den neuen Heizungsanforderungen.
Im Bereich „Gebäudetechnik“ werden die verschiedenen
zulässigen Technologien und die damit verbundenen gesetzlichen
Regelungen erläutert. Auch Vorschriften aus anderen Gesetzen, die für den
Heizungstausch relevant sind, werden über direkte Verknüpfungen berücksichtigt.
Anforderungen an Gebäude und Energieausweise: Das Informationsangebot
beschränkt sich nicht auf den Heizungstausch. Das Portal informiert auch
über die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Neubauten
und Bestandsgebäuden sowie über die Ausstellung und Verwendung von
Energieausweisen. Ergänzend finden sich Hinweise zu Vollzugsregelungen,
Auslegungsfragen, einschlägigen Normen und europäischen Vorgaben.
Auch künftige Änderungen werden berücksichtigt. Zum 1. Januar 2027 treten
weitere Regelungen des GModG in Kraft. Die entsprechenden Informationen
sollen zum Jahresbeginn in das Portal aufgenommen werden.
Archiv dokumentiert frühere Vorschriften: Für Bau- und Modernisierungsvorhaben
können auch frühere gesetzliche Regelungen von Bedeutung sein.
Deshalb bietet das GModG-Infoportal einen umfangreichen Archivbereich.
Dort lässt sich die Entwicklung der Anforderungen nachvollziehen – von
früheren Fassungen bis zur ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr
1977.
Das BBSR führt mit dem neuen Angebot seine Informationsarbeit zur
Energieeffizienz von Gebäuden fort. Dem GModG-Infoportal gingen unter
anderem das GEG-Infoportal und das Infoportal Energieeinsparung voraus.
Damit steht eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, die aktuelle und historische
Anforderungen an Gebäude übersichtlich zusammenführt.

Foto: © Jürgen Holzijue, Pixabay, 2026 (Symbolbild, Authentic Image)

Aktuelles

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  • Zeitgemäß Bauen mit neuen Baustoffen und Methoden

    Bauen in Zeiten von KI wie im vorigen Jahrhundert? Das mag schön
    anzusehen und für den Denkmalschutz sinnvoll sein. Doch so lässt
    sich die große Lücke bei den fehlenden Wohnungen kaum schließen.
    Gefragt sind neue Methoden und Baustoffe, innovative Verfahren und
    passende gesetzliche Rahmenbedingungen.

  • Hohe Wohnkosten treiben Pendler weiter ins Umland

    Immer mehr Beschäftigte nehmen längere Wege zur Arbeit in Kauf.
    2025 arbeiteten bundesweit rund 20 Millionen sozialversicherungspflichtig
    Beschäftigte nicht an ihrem Wohnort. Das waren rund 50.000
    mehr als im Jahr zuvor. Etwa 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig
    Beschäftigten pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsort.

  • Immer teurer: Heizen mit fossilen Brennstoffen

    Weltweite Krisen und geopolitische Konflikte treiben die Energiepreise
    erneut nach oben. Für Immobilieneigentümer stellt sich damit die
    Frage, wie sie auf die Entwicklung reagieren können. Das Institut der
    deutschen Wirtschaft (IW) in Köln warnt vor den langfristigen Kostenrisiken
    neuer Gasheizungen.

  • Schnäppchen oder Kostenfalle? Beim Immobilienkauf genau hinsehen

    Ein auffallend niedriger Immobilienpreis kann verlockend sein – doch
    nicht immer steckt dahinter ein echtes Schnäppchen. Ein Beispiel sind
    Häuser auf Erbpachtgrundstücken. Sie kosten häufig deutlich weniger
    als vergleichbare Immobilien auf Eigenland. Dafür fällt zusätzlich zum
    Kaufpreis der laufende Erbbauzins an.

  • In Deutschland fehlen dringend Wohnungen

    Ganz Europa hat ein Wohnraumproblem. Die EU will einen „Affordable
    Housing Act“ auf den Weg bringen, der jedoch überwiegend Restriktionen
    vorsieht. In Deutschland soll der „Bau-Turbo“ Abhilfe schaffen.
    Kommt die Wohnungsbau-Wende im Jahr 2027? Wie geht es weiter?

  • Immer weniger Menschen leben im Eigenheim

    Immer weniger Menschen in Deutschland leben in den eigenen vier
    Wänden. Nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts ist
    die Wohneigentumsquote auf 43,5 Prozent gesunken – den niedrigsten
    Stand seit 20 Jahren. Deutschland bildet damit im EU-Vergleich das
    Schlusslicht.

  • Wohnen im Einfamilienhaus – Wunsch und Wirklichkeit

    Das Wohnen im Einfamilienhaus ist nach wie vor ein weit verbreiteter
    Traum. Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Das
    gilt auch für Angebot und Nachfrage, die sich regional teilweise deutlich
    unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Analyse eines der größten
    Immobilienportale.

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