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24. März 2026

Photovoltaik gewinnt als Notstromlösung an Bedeutung

Umwelt / Energie / Technik

Das Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Sicherheit wächst in Zeiten
hybrider Bedrohungen. Notstromlösungen in Form von Balkonkraftwerken
und PV-Anlagen auf dem Dach gewinnen an Bedeutung und
können bei Stromausfall die Versorgung für eine gewisse Zeit sichern.

Sich gegen Blackouts zu wappnen, kann sinnvoll sein. Neben Notstromaggregaten,
die in der Regel mit Benzin oder Gas betrieben werden, kommen
dafür auch Solaranlagen infrage. Das ist allerdings kein Selbstläufer. „Photovoltaik-
Anlagen müssen bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen,
damit sie Notstrom liefern können und ein sicherer Betrieb gewährleistet
ist“, sagt Dr. Hermann Dinkler, Experte für Brand- und Explosionsschutz
beim TÜV-Verband.
Die üblichen PV-Anlagen sind für den sogenannten „Inselbetrieb“ im Notfall
technisch nicht ausgerüstet. Bei einem Stromausfall ist für die Eigenversorgung
mit Solarenergie ein spezieller Hybrid-Wechselrichter erforderlich,
der das Hausnetz vom öffentlichen Stromnetz trennt und das Energiemanagement
im Haus übernimmt. Für eine zumindest zeitweise autarke
Stromversorgung ist zudem ein Stromspeicher notwendig. Wie lange die
Stromversorgung im Fall der Fälle möglich ist, hängt von der Größe des
Stromspeichers und der Leistungsfähigkeit des Wechselrichters ab. Weitere
Faktoren sind der Strombedarf und nicht zuletzt die Jahreszeit, da im Winter
von der PV-Anlage weniger Energie erzeugt werden kann.
Balkonkraftwerke bzw. Steckersolargeräte sind für viele Haushalte ein
einfacher Einstieg in die Solarenergie. Wer ein Balkonkraftwerk bei einem
Stromausfall nutzen möchte, braucht einen Stromspeicher, an den die
Solarmodule angeschlossen werden. Dafür eignet sich eine sogenannte
Powerstation, die Batterie, Wechselrichter und Stromanschlüsse integrieren.
Die Stromversorgung erfolgt dann nicht über die Haussteckdosen, sondern
über separate Anschlüsse an der Powerstation. Die Powerstationen sind
darauf ausgelegt, einzelne Geräte wie Lampen, WLAN-Router, Laptops,
Smartphones oder – bei ausreichender Leistung – einen Kühlschrank betreiben
zu können. Kleinere, mobile Stromspeicher mit etwa 300 Wattstunden
Speicherkapazität und 300 Watt Leistung überbrücken bei einem Stromausfall
einige Stunden und kosten ab etwa 300 Euro.

Foto: © Congerdesign, Pixabay

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