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28. September 2026

Wohnen im Einfamilienhaus – Wunsch und Wirklichkeit

Kaufen | Verkaufen

Das Wohnen im Einfamilienhaus ist nach wie vor ein weit verbreiteter
Traum. Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen oft weit auseinander. Das
gilt auch für Angebot und Nachfrage, die sich regional teilweise deutlich
unterscheiden. Das zeigt eine aktuelle Analyse eines der größten
Immobilienportale.

In den acht größten deutschen Metropolen ist das Angebot vor allem im
oberen Preissegment groß: 34 Prozent der angebotenen Einfamilienhäuser
kosten mehr als eine Million Euro. Auf diese Häuser entfallen jedoch lediglich
24 Prozent der Anfragen. Besonders gefragt sind dagegen Immobilien
zwischen 500.000 und 750.000 Euro.
Anders sieht es im Umland der Metropolen und in den kreisfreien Städten
aus. Hier konzentriert sich die Nachfrage auf Einfamilienhäuser zwischen
250.000 und 500.000 Euro. Auf dieses Segment entfallen 47 beziehungsweise
49 Prozent der Anfragen, während lediglich 39 beziehungsweise 42
Prozent des Angebots in dieser Preisklasse liegen.
Auch im ländlichen Raum werden Häuser zwischen 250.000 und 500.000
Euro besonders stark nachgefragt. Gleichzeitig ist dort das Angebot an günstigen
Immobilien unter 250.000 Euro vergleichsweise groß: 31 Prozent der
angebotenen Häuser liegen in diesem Preisbereich, aber nur 26 Prozent der
Anfragen entfallen darauf. Viele dieser Immobilien sind älter oder sanierungsbedürftig
und befinden sich in Regionen mit geringerer Nachfrage.
Die Vorstellungen der Kaufinteressierten vom gewünschten Einfamilienhaus
unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Wohnfläche, Grundstücksgröße und
Preisniveau. Besonders gefragt sind Häuser mit einer Wohnfläche von etwa
120 bis 140 Quadratmetern. Mehr als die Hälfte der Nachfrage entfällt auf
Einfamilienhäuser mit weniger als 150 Quadratmetern Wohnfläche.
Der Preis spielt dabei eine entscheidende Rolle. Kleinere Häuser sind für
viele Haushalte leichter finanzierbar und kommen daher für einen größeren
Interessiertenkreis infrage. In Bayern suchen Interessenten nach Einfamilienhäusern
mit durchschnittlich 5.038 Euro pro Quadratmeter. Dahinter folgen
Hamburg mit 4.849 Euro und Berlin mit 4.634 Euro. Am niedrigsten liegt das
gesuchte Preisniveau in Sachsen-Anhalt mit 1.705 Euro je Quadratmeter.

Foto: © Chanh Nguyen, Pixabay, 2026 (Symbolbild, Authentic Image)

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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    Die Mieten in den größten deutschen Städten sind in den vergangenen
    drei Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Das
    zeigt der aktuelle immowelt Mietkompass für das zweite Quartal 2026.
    Dadurch stellt sich zunehmend die Frage, ob kaufen statt mieten eine
    Option sein könnte.

  • Energieeffizienz wird beim Immobilienkauf wichtiger

    Die hohen Energiepreise und die Sorge vor einem möglichen Gasmangel
    beeinflussen zunehmend die Wahl einer Immobilie. Gut gedämmte
    Eigentumswohnungen mit niedrigen Heizkosten werden attraktiver,
    sind aber häufig teurer. Auch die EU-Gebäuderichtlinie und ihre Umsetzung
    in Deutschland erhöhen die Bedeutung der Energieeffizienz.

  • Neue Heizungsregeln: Infoportal bietet Orientierung

    Wer eine neue Heizung einbauen möchte, muss seit Ende Juli 2026 die
    Vorgaben des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) berücksichtigen.
    Welche Heizsysteme künftig zulässig sind und welche Anforderungen
    beim Heizungstausch gelten, zeigt das neue GModG-Infoportal
    des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

  • Baugenehmigungen steigen – aber Wohnraum bleibt knapp

    Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder und rechtfertigt einen
    vorsichtigen Optimismus. Doch von Entspannung auf dem Wohnungsmarkt
    kann keine Rede sein. Deutschlandweit fehlen nach Schätzungen
    jährlich mindestens 320.000 neue Wohnungen, um der Wohnungsknappheit
    wirkungsvoll zu begegnen.

  • Wärmepläne: Wie werden wir zukünftig heizen?

    Pünktlich zur Jahresmitte 2026 liegen kommunale Wärmepläne für die
    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
    haben ihre Wärmeplanung bereits abgeschlossen. Viele Eigentümer
    können nun besser planen, wie sie ihre Immobilien zukunftsfähig
    sanieren.

  • Klimawandel: Umdenken beim Bauen und Sanieren

    Der Sommer 2026 war teilweise extrem. Der Klimawandel ist nicht
    mehr zu übersehen. Seine Auswirkungen machen ein Umdenken beim
    Bauen und Sanieren notwendig. Gebäude in Deutschland wurden
    jahrzehntelang darauf optimiert, im Winter vor Kälte zu schützen. Seit
    dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker
    mitgedacht werden.

  • Wohnimmobilien: Stabile Preise, niedrige Verkaufszahlen

    Viele Mieter in Deutschland würden viel lieber in einer eigenen Wohnung
    oder einem eigenen Haus leben. Doch die Entwicklung auf dem
    Immobilienmarkt verunsichert manche Interessenten. Dabei sind die
    Chancen für einen Immobilienkauf derzeit besser, als es auf den ersten
    Blick den Anschein hat.

  • Heißer Sommer – Vorbote des Klimawandels

    Die Großbrände im Süden Europas sind auch für den Norden ein
    Warnsignal. Vorbeugende Maßnahmen allein reichen nicht aus. Eigenverantwortung
    und Eigeninitiative werden immer wichtiger. Klimaanlagen
    erhalten nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch
    in wirtschaftlicher, bautechnischer und rechtlicher Hinsicht eine neue
    Bedeutung.

  • Wohneigentum erwünscht, aber schwer zu bekommen

    Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber
    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
    Dennoch ist die Eigentumsquote im europäischen Vergleich weiterhin
    extrem niedrig.

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