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23. September 2026

Wohnen zur Miete wird immer teurer

Verwaltung | Miete | Pacht

Die Mieten in den größten deutschen Städten sind in den vergangenen
drei Jahren deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Das
zeigt der aktuelle immowelt Mietkompass für das zweite Quartal 2026.
Dadurch stellt sich zunehmend die Frage, ob kaufen statt mieten eine
Option sein könnte.

Während die Reallöhne zwischen 2023 und 2025 um durchschnittlich 5,1
Prozent zulegten, erhöhten sich die Angebotsmieten in den 15 größten
Städten teilweise um bis zu 20 Prozent. Besonders stark fiel der Anstieg in
Hamburg aus: Dort verteuerten sich die Angebotsmieten innerhalb von drei
Jahren um 20,2 Prozent auf durchschnittlich 13,88 Euro pro Quadratmeter.
Es folgen Dresden mit einem Plus von 18,0 Prozent und Frankfurt am Main
mit 17,7 Prozent. Auch in bislang vergleichsweise günstigeren Städten wie
Duisburg (+16,0 Prozent) und Essen (+15,4 Prozent) sind die Mieten deutlich
gestiegen. Am teuersten bleibt München. Dort kostet der Quadratmeter
inzwischen durchschnittlich 21,44 Euro – 15,7 Prozent mehr als im zweiten
Quartal 2023.
Die zunehmende Lücke zwischen Miet- und Einkommensentwicklung
verschärft die Wohnkostenbelastung. Gleichzeitig bleibt der Neubau hinter
dem Bedarf zurück. 2025 wurden bundesweit lediglich 206.600 Wohnungen
fertiggestellt, 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Das verschärft das Ungleichgewicht
zwischen Wohnungsangebot und Nachfrage.
Was Mieter eigentlich wollen und wofür sie mehr Miete zahlen würden, hat
der QUIS TrendCheck Wohnen analysiert. Danach führt die Wohnungsknappheit
an vielen Standorten zu Anpassungsreaktionen. Viele Mieter
reduzierten ihre Anforderungen an die Wohnung, während weiterhin insgesamt
hohe Anforderungen an die Ausstattungsqualität der Wohnungen bestehen.
Insbesondere dem energetischen Zustand wird vor dem Hintergrund
immer weiter steigender Energiepreise eine hohe Bedeutung zugemessen.
Wie stark sich Modernisierungsmaßnahmen auf die Miete auswirken, hängt
stark vom Standort ab. Gleichzeitig zeigt sich: Nur ein Fünftel der Mieter
würde für energetische Verbesserungen mehr zahlen, während zeitgemäße
Küchen und Bäder laut QUIS-Mietspiegelauswertung den größten Aufschlag
bringen – zum Beispiel 12,2 Prozent mehr Miete für eine Einbauküche
in Kassel, aber nur drei Prozent in Dresden.

Foto: © Loyloy, Pixabay, 2026 (Symbolbild, Authentic Image)

Aktuelles

Aktuelle Nachrichten

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    vorsichtigen Optimismus. Doch von Entspannung auf dem Wohnungsmarkt
    kann keine Rede sein. Deutschlandweit fehlen nach Schätzungen
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    Hälfte der deutschen Bevölkerung vor. Rund zwei Drittel aller Gemeinden
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    dem Hitzesommer 2026 muss auch der Schutz vor Überhitzung stärker
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    Wohneigentum hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, ist aber
    schwer zu bekommen. Der deutsche Immobilienmarkt hat nach dem
    Einbruch infolge der Zinswende zwar wieder Fahrt aufgenommen.
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    extrem niedrig.

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